Montero lobte laut Apollo News den „Bevölkerungsaustausch“. Die Migranten sollen – so ihre Worte – das Land nicht „mit so vielen Faschisten allein lassen“ und bestenfalls diese ersetzen. Der Saal tobte, als sie rief: „Natürlich wollen wir, dass sie wählen!“ Man habe bereits für die Legalisierung ihres Aufenthaltsstatus gekämpft – nun soll der nächste Schritt folgen: Staatsbürgerschaft oder Wahlrecht.

Montero: Niemand soll „in Angst und ohne Rechte leben müssen“

Montero war von 2020 bis 2023 Gleichstellungsministerin unter Ministerpräsident Pedro Sánchez, heute sitzt sie für Podemos im EU-Parlament. Die neue Regelung erlaubt Migranten, die sich bereits vor dem 31. Januar 2025 mindestens fünf Monate in Spanien aufhielten und keine schweren Vorstrafen haben, einen legalen Status zu bekommen. Anträge können zwischen April und Ende Juni gestellt werden – selbst Fahrkarten, medizinische Dokumente oder Mietverträge gelten als Aufenthaltsnachweis. Montero verteidigt den Schritt: Niemand solle „in Angst und ohne Rechte leben müssen“.