Linken-Liebling Mamdani zündet am Tag 1: Islamismus, Antisemitismus, Sozialismus
Die Linke jubelt über ihren Helden. Doch Zohran Mamdanis Amtsantritt als Bürgermeister von New York startet mit religiöser Inszenierung, radikalem Sozialismus – und brisanten Signalen: Hamas-nahe Aktivisten im Rathaus, ein Al-Kaida-Verteidiger als Chefjurist, gestrichene Antisemitismus-Regeln und teure „Gratis“-Versprechen.
Große Bühne, großer Jubel: Zohran Mamdani bei seiner Amtseinführung in New York.APA/AFP/TIMOTHY A.CLARY
Der Jubel kommt nicht aus der politischen Mitte, sondern aus dem radikal-progressiven Kern der US-Linken – und genau das macht diesen Start so explosiv.
Alexandria Ocasio-Cortez, Leitfigur des linken Flügels der Demokraten, spricht bei der Amtseinführung von einer „neuen Ära“. New York habe sich für „Mut statt Angst“ entschieden und für eine Politik, die Reiche stärker belastet und den Staat massiv ausbaut. Ihre Botschaft an Millionen Anhänger ist eindeutig: Mamdani ist ein Vorzeigeprojekt der amerikanischen Linken.
Neben ihr steht Bernie Sanders, der politische Vater des amerikanischen Sozialismus. Er erklärt offen, Mamdanis Kurs sei „nicht radikal, sondern notwendig“. Sein Auftritt macht klar: Dieser Bürgermeister ist Teil eines nationalen linken Projekts – nicht bloß ein kommunaler Verwalter.
Bejubelt wird Mamdani auch von Aktivisten der demokratischen Sozialisten. Sie feiern ihn ausdrücklich dafür, dass er sich nicht von radikalen Positionen distanziert hat – auch nicht in der Israel-Frage. Für sie ist Mamdani der Beweis, dass man Wahlen gewinnen kann, ohne rote Linien zu ziehen.
Die Einführung: Unterirdisch – im wörtlichen Sinn
Noch bevor Mamdani öffentlich vor dem Rathaus erscheint, findet eine erste Vereidigung statt – in einer stillgelegten U-Bahn-Station unter dem Rathaus, kurz nach Mitternacht.
Er legt seinen Amtseid auf den Koran ab. Für Unterstützer ein Zeichen von Vielfalt. Für Kritiker eine bewusste Provokation: Religion als politisches Symbol, ins Zentrum gerückt – an einem Ort, der buchstäblich unter der Stadt liegt. Der Start wirkt nicht verbindend, sondern programmatisch und markierend.
🚨🇺🇸 Meanwhile in Gotham City
— Concerned Citizen (@BGatesIsaPyscho) January 1, 2026
Sorry meant - New York City ‼️
Elected Mayor Zohran Mamdani conducts a private ceremony, held underground, at the stroke of midnight, to be sworn in as Mayor for NYC at the Old City Hall Subway Station.
How unbelievably freaky weird. pic.twitter.com/cH73kKCnSL
Hamas-Umfeld: Der Skandal um den Ehrengast
Besonders brisant wird es mit Blick auf die Gäste der Amtseinführung. Nach übereinstimmenden Berichten war Mahmoud Khalil als Ehrengast im Rathaus anwesend. Khalil war zuvor eine zentrale Figur bei aggressiven pro-palästinensischen Protesten an der Columbia University, bei denen Hamas-nahe Narrative verbreitet wurden.
BREAKING: Syrian-born Hamas activist Mahmoud Khalil is front and center at Zohran Mamdani’s inauguration.
— Eyal Yakoby (@EYakoby) January 2, 2026
Mahmoud is not even an American, what exactly is he doing at the inauguration? pic.twitter.com/ZSDrLB6TQM
Khalil wurde in diesem Zusammenhang von US-Einwanderungsbehörden festgenommen, stand im Fokus von Ermittlungen wegen möglicher Aufstachelung im Umfeld dieser Proteste und wurde später von einem Richter freigelassen. Eine Verurteilung liegt nicht vor – doch die Symbolik bleibt. Die Kritik lautet: Warum erhält ein Mann mit dieser Vorgeschichte ausgerechnet am ersten Tag der neuen Amtszeit einen Ehrenplatz im Rathaus?
Hamas-Rhetorik: Mamdanis Muster der Grenzverwischung
Die Einladung Khalils ist kein Ausrutscher, sondern fügt sich in ein wiederkehrendes Muster. Mamdani hat sich in der Vergangenheit geweigert, den Slogan „Globalize the Intifada“ klar zu verurteilen – eine Parole, die weltweit als Aufruf zur Gewalt verstanden wird und historisch mit Terroranschlägen gegen Juden verbunden ist.
Statt einer eindeutigen Distanzierung sprach Mamdani von „politischem Ausdruck“ und warnte davor, Proteste zu kriminalisieren. Für Kritiker ist genau das der Kern des Problems: keine klare Trennung zwischen legitimer Kritik und gewaltlegitimierender Rhetorik.
Auch nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober fiel Mamdani durch Stellungnahmen auf, die zwar Leid beklagten, jedoch stark auf „Kontext“, „Zyklen der Gewalt“ und „beide Seiten“ fokussierten – ohne Hamas klar als Täter zu benennen. Früh forderte er Waffenruhen, während das Ausmaß der Massaker noch kaum thematisiert war. Dieses Muster der Grenzverwischung macht die Einladung Khalils politisch hochbrisant.
Der Chefjurist: Al-Kaida-Verteidiger an der Spitze der Stadtjustiz
Noch explosiver ist Mamdanis Personalentscheidung für die juristische Schaltstelle der Stadt. Zum Chefjuristen ernennt er Ramzi Kassem – einen Anwalt, der international bekannt wurde, weil er Al-Kaida-Terroristen, darunter einen Beteiligten der Anschläge vom 11. September, verteidigte.
NEW: Zohran Mamdani announced the nomination of Ramzi Kassem as Chief Counsel of New York City.
— Wall Street Mav (@WallStreetMav) December 31, 2025
Kassem returned to America from the Middle East in 2001, inspired by 9/11 to defend an Al Qaeda terrorist.
“I found myself pulled in the direction of doing rights work domestically… pic.twitter.com/Duxc04q3b3
Kassem trat zudem als Anwalt radikaler antiisraelischer Aktivisten auf und verteidigte Demonstranten aus dem pro-Hamas-nahen Protestmilieu. Für jüdische Organisationen ist das kein Zufall, sondern ein politisches Signal: Ein Al-Kaida-Verteidiger sitzt nun an der juristischen Schaltstelle der Stadt mit der größten jüdischen Bevölkerung außerhalb Israels.
Antisemitismus-Streit: Schutzregeln weg, Signal fatal
Parallel dazu hebt Mamdani per Erlass zentrale Maßnahmen seines Vorgängers auf. Konkret betroffen sind: die städtische Antisemitismus-Arbeitsdefinition, die Behörden als Orientierung diente, sowie Regeln gegen Israel-Boykotte (BDS) innerhalb der Stadtverwaltung, die im österreichischen Parlament einstimmig von allen Parteien als antisemitisch eingestuft wurden.
Kritiker warnen: Damit werde der institutionelle Schutz jüdischer Bürger geschwächt und Boykottkampagnen politisch aufgewertet. Zusätzlich wurden amtliche Beiträge zum Schutz jüdischen Lebens vom offiziellen Bürgermeisterkonto gelöscht.
Das Rathaus spricht von Verwaltung. Jüdische Organisationen sprechen von einem fatalen Signal – ausgerechnet am ersten Tag.
Sozialismus zum Nulltarif? „Gratis“-Angebote, finanziert vom Steuerzahler
Gleichzeitig treibt Mamdani seinen ideologischen Kurs voran. Er erklärt offen den Abschied vom Individualismus. Der Staat soll von nun an massiv eingreifen. Er verspricht: gratis Busse, kostenlose Kinderbetreuung, Mietendeckel, ausgeweitete staatliche Versorgungsangebote.
„Gratis“ ist das allerdings nur für die Nutzer. Bezahlt wird es vom Steuerzahler. Experten rechnen mit Milliardenkosten, warnen vor Steuererhöhungen, neuen Schulden und der Abwanderung von Unternehmen. Mamdani kontert: Widerstand komme von Reichen, die ihre Privilegien verteidigen.
Erst Provokation, dann Beschwichtigung im neunen Versuchslabor
Nach der Welle der Kritik versucht Mamdani zu beruhigen. Er betont, Antisemitismus werde bekämpft, jüdisches Leben geschützt, Sicherheit gewährleistet. Die Einladungen seien missverstanden, die Löschungen Routine, die Personalien juristisch motiviert. Doch der Eindruck bleibt: Erst die Symbolik, dann die Abrissbirne – und am Ende die Beruhigungspille.
Das ist kein Neuanfang. Das ist ein Bruch. Zohran Mamdani startet als ideologischer Brandbeschleuniger: mit Hamas-nahen Symbolen im Umfeld, „Globalize-the-Intifada“-Grenzverwischung, einem Al-Kaida-Verteidiger im Rathaus, sozialistischem Großumbau – und einem Antisemitismus-Streit, der New York spaltet. Die Linke jubelt – und New York wird zum Versuchslabor: religiös aufgeladen, sozialistisch überdreht, politisch brandgefährlich.
Kommentare