„Lügner Ludwig“: FPÖ wirft Bürgermeister gebrochene Versprechen vor
Ein Satz, der sitzt: „Wer nicht einmal weiß, wie viel Eier im Supermarkt kosten … ist als Bürgermeister untragbar geworden.“ FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp geht auf Ludwig los – mit harten Vorwürfen zu Migration, Teuerung und dem Öffi-Ticket.
Die Wiener FPÖ geht nach den jüngsten Aussagen von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) in die Offensive – und zwar frontal. Der Wiener FPÖ-Obmann Stadtrat Dominik Nepp greift Ludwig in einer Stellungnahme scharf an und stellt dessen Amtsfähigkeit grundsätzlich infrage.
„Wer nicht einmal weiß, wie viel Eier im Supermarkt kosten, der katholischen Kirche aber absurde Ratschläge erteilt, ist als Bürgermeister untragbar geworden. SPÖ-Bürgermeister Ludwig ist völlig abgehoben und fernab jeglicher Realität“, erklärt Nepp – und nimmt damit direkt Bezug auf die aktuellen Interviews des Bürgermeisters.
Nepp: „Eldorado für Völkerwanderer“ und „offene Geldschleusen“
Inhaltlich rückt die FPÖ vor allem das Thema Migration in den Mittelpunkt. Ludwig mache Wien „weiterhin zum Eldorado für Völkerwanderer“ und „locke Asylanten gezielt in das Sozialsystem“, so Nepp. Seine zentrale Linie: „Während die hart arbeitende Bevölkerung unter immer höheren Belastungen leidet, setzt Ludwig konsequent auf eine Politik der offenen Geldschleusen für Nicht-Österreicher.“
Vorwürfe zu Teuerung und „Lüge“ beim 365-Euro-Ticket
Auch beim Thema Preise und Gebühren erhebt Nepp schwere Anschuldigungen: Ludwig sage bei der Teuerung „bewusst die Unwahrheit“. Nepp spricht „von Ludwig festgelegten Teuerungen – bei Gebühren, Fernwärmepreisen, Gemeindebaumieten usw.“, die „ins Unermessliche“ steigen würden. Das Fazit der FPÖ: „Die Wienerinnen und Wiener zahlen die Rechnung für das völlige Versagen dieser Ludwig-SPÖ.“
Besonders scharf formuliert Nepp beim Öffi-Ticket. Er nennt es „besonders dreist“ und spricht von einer „Lüge“: „Ludwig hat nachweislich versprochen, dass dieser Preis auch 2026 gelten wird und hat dieses Versprechen gebrochen und auf 467 Euro erhöht“, so Nepp. Seine Wortwahl steigert er weiter: „Lügner Ludwig ist der rote Bürgermeister der gebrochenen Wahlversprechen.“
Zum Schluss weitet Nepp die Attacke auf die Bundespolitik aus. Dass Ludwig SPÖ-Chef Babler öffentlich lobe, zeige, „dass Ludwig der eigentliche Strippenzieher dieser schwarz-rot-pinken Versagerkoalition auf Bundesebene und damit verantwortlich für all ihre Grauslichkeiten ist“.
Die FPÖ kündigt damit auch politisch den nächsten Schritt an: „Diese Stadt braucht endlich einen Kurswechsel und eine faire Politik für die fleißigen und anständigen österreichischen Staatsbürger. Für diesen Kurswechsel werde ich sorgen“, bekräftigt Nepp.
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