Nun schaltet sich der niederösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer ein. „Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren, wer zu uns ins Land kommt, auf Kosten der Steuerzahler lebt und kriminell wird“, stellt der Landesparteiobmann der FPÖ Niederösterreich fest.

Jeder zweite Tatverdächtige in Österreich ist laut Kriminalitätsstatistik Ausländer, vor allem der Anteil der Syrer wächst gewaltig. Doch der Aufenthaltsstatus scheint nicht auf – der exxpress berichtete.

Kritik an Innenminister: „Warum wird das verschwiegen?“

Dass in der Kriminalitätsstatistik nur das Herkunftsland der Tatverdächtigen erfasst wird, nicht aber deren Aufenthaltsstatus, stößt dem Landesparteiobmann der FPÖ Niederösterreich sauer auf: „Warum wird hier verschwiegen, ob es sich beispielsweise um einen Asylwerber, Asylberechtigten oder subsidiären Schutzberechtigen handelt? Warum vertuscht das der ÖVP-Innenminister? Ich bin absolut sicher, dass das unsere hart arbeitenden Landsleute wissen wollen“, unterstreicht Landbauer.

Forderung nach Kurswechsel: „Jeder kriminelle Asylwerber raus“

Überdies brauche es jetzt „sofort einen Richtungswechsel: Jeder kriminelle Asylwerber muss sofort außer Landes gebracht werden. Wer in Österreich Schutz sucht und mit Kriminalität antwortet, hat jedes Recht verloren, hier zu bleiben.“

Die Sicherheit der Bürger müsse „endlich über den vorgeschobenen Bleiberechten von Asylstraftätern stehen.“

Der exxpress machte Datenlücke publik

Am 31. März hatte der exxpress berichtet: „Nicht öffentlich ausgewiesen wird, wie viele Täter Asylberechtigte oder subsidiär Schutzberechtigte sind, wie viele andere Aufenthaltsstatus haben. In parlamentarischen Antworten heißt es dazu: Solche Statistiken würden ‚nicht geführt‘.“

Scharfe Kritik übte der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Christian Lausch, der seit Jahrzehnten als Justizwachebeamter in der Justizanstalt Josefstadt tätig ist: „Das Ministerium windet sich. Man will gewisse Informationen nicht preisgeben“, erklärte er gegenüber dem exxpress.