Im Studio diskutieren Politikwissenschafter Ralf Schöllhammer und Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier, warum die Dreierregierung nach nur einem Jahr kaum mehr Vertrauen genießt – und warum die Freiheitlichen scheinbar nur zuschauen müssen, um weiter zu wachsen.

Versinkt Europa in die Bedeutungslosigkeit?

Die Diagnose fällt hart aus: Während Kanzler, Vize und Außenministerin ihre Bilanz schönreden, erleben viele Menschen Teuerung, Unsicherheit und eine stagnierende Wirtschaft am eigenen Konto. „Die Dinge werden nicht billiger – sie werden nur langsamer teurer“, lautet ein zentraler Satz der Runde. Besonders scharf: die Kritik an Andreas Babler, der sich selbst in der eigenen SPÖ-Wählerschaft nur begrenzte Kanzler-Tauglichkeit sichern kann.

Brisant wird es auch beim Blick nach außen: Der Iran-Konflikt zeige Europas Bedeutungslosigkeit – und könnte neue Migrations- und Sicherheitsdebatten nach sich ziehen. Fazit des Abends: Das Vertrauen in die Regierung bröckelt, der Wunsch nach Richtungswechsel wächst – und die FPÖ profitiert wie keine andere Partei davon.

Den Nachtflug sehen Sie jede Woche Donnerstag ab 19:00 Uhr!

zVg/Bernhard Heinzlmaier