Im exxpress-Studio spricht FPÖ-Wien-Obmann Dominik Nepp Klartext – und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Anlass ist ein aktueller Bericht des Wiener Rechnungshofes, der die Ausgaben der Stadt Wien für Mindestsicherung offenlegt: Rund 1,2 Milliarden Euro fließen jährlich an Nichtstaatsbürger, ein Großteil davon an Asylberechtigte. Für Nepp ist klar: „Das ist ein Fass ohne Boden.“

Die neuen Zahlen würden sogar jene 700 Millionen Euro übertreffen, vor denen die FPÖ bereits im vergangenen Wahlkampf gewarnt habe. Gleichzeitig steuere Wien laut Nepp auf ein massives Budgetloch zu: Allein heuer müsse die Stadt 2,8 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Geld, das aus Sicht des FPÖ-Politikers dringend anderswo gebraucht würde – etwa im Gesundheitswesen, bei Pflegepersonal oder bei dringend nötigen Infrastrukturprojekten wie dem U-Bahn-Ausbau.

Besonders scharf kritisiert Nepp, dass arbeitende Menschen und Pensionisten immer stärker belastet würden, während leistungsunwillige Zuwanderer vom System profitieren würden. Gebührenerhöhungen, steigende Energiepreise und höhere Betriebskosten würden den Wienern zunehmend die Luft zum Atmen nehmen.

Abrechnung mit Bürgermeister Ludwig (SPÖ)

Auch politisch rechnet Nepp mit der SPÖ und Bürgermeister Michael Ludwig ab. Wahlversprechen seien gebrochen worden, das Vertrauen der Bevölkerung schwinde. Die aktuellen Umfragewerte zeigten: Die Stimmung kippt – und ein Machtwechsel in Wien rückt näher.