Neuer Eklat rund um SPÖ Wien: Bürgermeister Ludwig mit eigenem Ramadan-Kalender
Nach der Debatte um das Sobieski-Denkmal sorgt nun ein Ramadan-Kalender von Bürgermeister Michael Ludwig für neue Diskussionen. Kritiker sprechen von Symbolpolitik – und stellen die Frage nach politischem Kalkül.
Die Aufregung rund um das Sobieski-Denkmal ist noch frisch: Die SPÖ bezeichnete ein Denkmal für den „Retter Wiens“ als islamfeindlich (exxpress berichtete). Nun steht die Wiener SPÖ erneut im Fokus – diesmal wegen eines Ramadan-Kalenders, der ein großformatiges Porträt von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig zeigt.
SPÖ-Mandatar Omar Al-Rawi erklärte dazu: „Auch heuer gibt es wieder einen schönen Ramadankalender von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. Ich wünsche allen einen gesegneten Fastenmonat Ramadan.“
In politischen Kreisen werden bereits kritische Stimmen laut. Gegner werfen der SPÖ vor, gezielt um muslimische Wähler zu werben. Es wird die Frage gestellt, ob religiöse Grußbotschaften zunehmend Teil strategischer Wahlkampflinien sind – und ob muslimischen Traditionen im Rathaus mittlerweile mehr Priorität eingeräumt wird.
Kontroverse um Al-Rawi
Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte durch Omar Al-Rawi selbst. Er sorgte in der Vergangenheit wiederholt für Kontroversen. Die FPÖ warf ihm etwa Nähe zum politischen Islam vor – Vorwürfe, die er stets zurückgewiesen hat.
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