Politik, Pointen und private Einblicke: Bei einem Treffen der Republikaner im Repräsentantenhaus sorgte Donald Trump nicht mit Gesetzesplänen, sondern mit einer Anekdote aus seinem Eheleben für Gelächter. Der Präsident erzählte offen, was First Lady Melania von seinem mittlerweile legendären Tanz hält – und warum sie ihn lieber gar nicht sehen würde.

„Sie hasst es, wenn ich tanze“

Am Dienstag berichtete Trump, dass seine Frau alles andere als begeistert von seinem charakteristischen Shimmy-Tanz sei. „Sie hasst es, wenn ich tanze“, erzählte der Präsident den anwesenden Abgeordneten. Er habe ihr gesagt: „Alle wollen, dass ich tanze, Liebling.“

Melania habe darauf trocken reagiert und ihn gebremst: „Das ist nicht präsidentenwürdig“, habe sie ihm entgegnet. Trump schilderte den Wortwechsel augenzwinkernd als Ehestreit – sehr zum Vergnügen seines Publikums.

Vergleich mit FDR sorgt für Lacher

Besonders eine Bemerkung seiner Frau blieb Trump im Gedächtnis. „Sie fragte: ‚Kannst du dir vorstellen, wie FDR tanzt?‘“, erzählte der Präsident weiter. Trump ließ dabei unerwähnt, dass Franklin D. Roosevelt während eines Großteils seiner Amtszeit aufgrund einer Kinderlähmung im Rollstuhl saß.

Der Präsident spielte das Hin und Her weiter aus: „Sie sagt: ‚Liebling, bitte.‘ Und ich muss sagen: ‚Sie mögen den Tanz wirklich.‘“ Melania habe dagegengehalten: „Sie mögen ihn nicht. Sie sind nur nett zu dir.“

Der Saal tobt – Trump tanzt trotzdem

Trump widersprach seiner Frau entschieden. „Der Saal tobt. Sie schreien: ‚Tanz doch, bitte!‘“, sagte er – und bewies wenig Zurückhaltung. Nach dem Ende seiner rund 85-minütigen Rede zeigte der Oberbefehlshaber erneut seine Tanzkünste und riskierte damit, wie er selbst scherzte, weiteren Ärger zu Hause.

Seit seinem Wahlsieg 2024 hat sich Trumps hüftschwingender, faustpumpender Tanz zu einer Art Markenzeichen entwickelt. Nicht nur Anhänger, auch prominente Sportler wie UFC-Kämpfer Jon Jones sowie zahlreiche Profi- und College-Footballspieler griffen den Tanz bereits auf.