Besonders drastisch: Bei den Studienanfängern liegt der Anteil bereits unter 40 Prozent. Für Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider ein klarer Handlungsauftrag – sie fordert eine fixe Aufteilung der Studienplätze nach Herkunft, ähnlich wie im Medizinstudium.

Wohnungsmarkt ebenfalls unter Druck

Im Fokus steht vor allem das Fach Psychologie, das laut Kritikern regelrecht „überrannt“ werde. Doch dabei soll es nicht bleiben: Auch große Studienrichtungen wie Wirtschaft oder Architektur könnten künftig unter eine solche Regelung fallen.

Unterstützung kommt von der FPÖ, die ebenfalls eine strengere Steuerung fordert. Die ÖVP zeigt sich hingegen vorsichtig und warnt vor Schnellschüssen – verweist aber gleichzeitig auf bestehende Modelle im Medizinbereich. Langfristig könnte die Diskussion auf Bundes- und EU-Ebene landen.

Neben der Studienplatz-Debatte rückt auch ein anderes Problem in den Mittelpunkt: der angespannte Wohnungsmarkt. Immer mehr Studierende sorgen für steigenden Druck auf den ohnehin knappen Wohnraum in Innsbruck.