ÖVP-Aschermittwoch - EVP-Weber: "Verbrenner-Aus rückabwickeln"
Am Politischen Aschermittwoch der Kärntner ÖVP in Klagenfurt hat am Abend EVP-Chef Manfred Weber für ein Aus des Verbrennerverbots und den Aufbau von Strukturen zur Friedenssicherung plädiert.
“Man spürt in Kärnten etwas Besonderes. Ihr seid gut unterwegs als Kärntner ÖVP. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als eine Zukunft Kärntens mit Martin Gruber als Landeshauptmann”, sorgte Weber in seiner Begrüßung für den ersten Applaus. Als EVP habe man die Europawahlen gewonnen, das habe man geschafft, “weil wir den Menschen Antworten geben”. Mit 13 der 27 EU-Regierungschefs, als größte Fraktion im Europäischen Parlament “gestalten wir Europa”: “Das linke Europa wurde abgewählt, wir haben jetzt ein bürgerliches Europa.”
Zukunft auf dem Spiel
Man ringe um die Zukunft des Kontinents – und da sei Österreich gut aufgestellt: “Christian Stocker tut Europa gut, wir bräuchten mehr wie ihn.” Nun müsse man Antworten liefern – etwa, wenn es um die Zukunft der Autoindustrie gehe. Das Verbrennerverbot sei ein Fehler gewesen: “Wir werden das Verbrenner-Aus rückabwickeln. Wir wollen die Freiheit.”
Weiters sprach Weber Regulierungen in der Landwirtschaft an: “Es kann nicht sein, dass wir tagtäglich den Bauern auf die Finger schauen – wir müssen ein ermöglichender Staat und keinen Verbotsstaat sein.” Es gelte – etwa was den Wolf angeht – Umweltregelungen auf den Prüfstand zu stellen: “Das habt ihr in Kärnten gemacht, Gratulation dazu, Martin!”, lobte Weber Kärntens Kurs mit vereinfachten Wolfsabschüssen.
Die gesamte Übertragung der Aschermittwochsreden der ÖVP finden sie hier.
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