ORF-Star attackiert Babler-Filmprojekt
553.000 Euro kostete der Dokumentarfilm „Wahlkampf“ über Andreas Babler den Steuerzahler. In der Bevölkerung stößt dies auf Unverständnis. Auch ein bekannter ORF-Star kritisiert nun das Projekt.
Die Debatte um die umstrittene Babler-Dokumentation „Wahlkampf“ spitzt sich weiter zu – nun meldet sich auch ORF-Star Martin Thür mit deutlicher Kritik zu Wort. Auf Bluesky spottete der Journalist über das Projekt und zog dabei einen Vergleich zur Sebastian-Kurz-Doku, die ohne Filmförderung ausgekommen sei.
Besonders brisant: Thür stellt die angekündigte „kritische Distanz“ des Films offen infrage. Die Synopsis verspreche zwar journalistische Nähe mit Einordnung, tatsächlich könne jedoch ein wohlwollender Blick auf SPÖ-Chef Andreas Babler dominieren. Genau das sorgt nun für zunehmende Skepsis.
553.000 Euro an Steuergeld
Dabei steht das Projekt ohnehin massiv unter Druck: Wie exxpress-Recherchen zeigen, flossen insgesamt rund 553.000 Euro an Steuergeld in die Produktion. Neben Förderungen des Österreichischen Filminstituts und des Filmfonds Wien gab es auch Förderungen aus Niederösterreich (exxpress berichtete ausführlich).
Die FPÖ spricht von einem politischen Skandal. Der Vorwurf: indirekte Parteienfinanzierung und „Propaganda auf Kosten der Steuerzahler“. Auch im Netz wächst der Unmut – viele User kritisieren den Film aufs Schärfste.
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