Seit 2022 sitzt die 50-Jährige für die SPÖ im Wiener Stadtparlament, jedoch weitgehend unbemerkt, bis sie bei einer Rede zur Teuerung völlig die Kontrolle verlor. Während der Sitzung schnitt sie Grimassen, lachte unkontrolliert und filmte sich selbst, was sie in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Inzwischen berichtet die Krone auch, dass Haase als Gewerkschafterin ein stattliches Einkommen von über 15.000 Euro monatlich bezieht.

Kritik an Haase wegen Videoclip

Ihre jüngste Aktion sorgt nun erneut für Empörung. Am 30. November 2025 postete Haase ein Video im Rahmen einer Sammelaktion der SOS Balkanroute. Der Clou: Der 17-Sekunden-Clip wird von einem Song begleitet, der politisch provokante Aussagen enthält.

Der Song „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ von Danger Dan thematisiert die Verstrickungen von Polizei und Nazis und hinterfragt das Vertrauen in den Staat und seine Institutionen. Der Text des Liedes, der ohne Kontext aus dem Song herausgerissen wurde, enthält die Zeilen: „Und man vertraut auch nicht auf Staat und Polizeiapparat / Weil der Verfassungsschutz den NSU mit aufgebaut hat / Weil die Polizei doch selbst immer durchsetzt von Nazis war.“

Haase, die monatlich 8600 Euro als Gemeinderätin verdient, verteidigte ihre Wahl des Songs: „In diesem Fall wurde ein Werk des anerkannten deutschen Künstlers Danger Dan verwendet, das sich satirisch mit dem deutschen Grundgesetz und der darin verankerten Kunstfreiheit auseinandersetzt.“