Polizeigewerkschafter Ostermann warnt im exxpress: „Deutschland steht am Kipppunkt“
In einem exklusiven exxpress-Interview mit Manuel Ostermann, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, spricht er über die zunehmende Unsicherheit in Deutschland und die politische Verantwortung für die aktuelle Sicherheitslage.
Deutschland befindet sich laut Manuel Ostermann an einem Kipppunkt – und das nicht nur in Bezug auf Kriminalität, sondern auch durch gesellschaftliche Unzufriedenheit und extreme politische Ränder. Als stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft sieht Ostermann die steigende Gewaltbereitschaft, insbesondere gegen Polizisten, als ein wachsendes Problem. „Jede fünf Minuten wird ein Polizist Opfer einer Straftat“, betont er im Gespräch mit exxpress-Herausgeberin Eva Schütz. Und weiter: „Die Politik reagiert zu wenig“. Insbesondere die politische Korrektheit behindere eine klare Diskussion über Probleme wie Migration und Kriminalität, was dazu führe, dass Lösungen weiterhin auf sich warten lassen.
Ostermann stellt fest, dass Deutschland durch die Migrationskrise und die Überforderung der sozialen Infrastruktur massiv an Sicherheit eingebüßt habe. Besonders die Zuwanderung von Menschen aus Krisenregionen, deren Überrepräsentation in der Kriminalstatistik alarmierend sei, bleibe unzureichend adressiert. Der Polizeigewerkschafter fordert eine grundlegende Kehrtwende in der politischen Haltung gegenüber diesen Problemen. „Wir müssen endlich Verantwortung übernehmen“, fordert Ostermann.
Laut Ostermann könne eine Lösung nur durch eine zentrale Steuerung und effektive Abschiebemaßnahmen auf Bundesebene erreicht werden. Doch ob die geplanten politischen Reformen auch tatsächlich eine Verbesserung bringen, bleibt fraglich. Die Politik müsse endlich ihren Beitrag leisten, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
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