Während Österreichs Nationalteam mit einem 3:1-Erfolg gegen Jordanien einen gelungenen Start in die Fußball-Weltmeisterschaft feierte, sorgte eine technische Panne bei der Übertragung für Ärger bei vielen Fans. Der Livestream des ORF war während der Partie zeitweise nicht erreichbar, zahlreiche Zuschauer konnten das Spiel daher nur eingeschränkt verfolgen.

Auch in der Bundesregierung wurde der Sieg der ÖFB-Auswahl am Mittwoch positiv aufgenommen. Beim Pressefoyer zeigten sich Vertreter von ÖVP, SPÖ und NEOS erfreut über den erfolgreichen Turnierauftakt der Nationalmannschaft.

ORF verweist auf Ausfall der APA

Besonders auffällig trat dabei Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) auf. Statt Hemd und Krawatte erschien er in einem Trikot der österreichischen Nationalmannschaft. Die Freude über den Sieg wurde jedoch von der Übertragungspanne getrübt. „Da verstehe ich den Ärger über den ORF“, erklärte Pröll und zeigte damit Verständnis für die verärgerten Zuschauer.

Auch Innen-Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ) sowie Entbürokratisierungs-Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS) gratulierten der Mannschaft zum Auftaktsieg. Auf Fanbekleidung verzichteten die beiden allerdings. Schellhorn kommentierte dies mit einem Augenzwinkern: „Wir hätten in ein Trikot nicht hineingepasst.“

Der ORF selbst reagierte verärgert auf die technischen Probleme und verwies auf einen Ausfall bei der Austria Presse Agentur (APA). Laut dem Sender sei mit Beginn der zweiten Spielhälfte die Infrastruktur der APA beeinträchtigt gewesen. An der Behebung sei umgehend gearbeitet worden. Die außergewöhnlich hohe Zahl an Nutzern habe die Wiederherstellung des Dienstes zusätzlich erschwert.

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