Spanische Medien wie die Zeitungen La Vanguardia und El País werteten dies als weiteren Schlag für Sánchez’ schwächelnde Minderheitsregierung, die im Parlament in Madrid über keine Mehrheit mehr verfügt. Bereits im Dezember hatte die Regierungspartei PSOE bei der Regionalwahl in der Extremadura ein Debakel erlebt und war um 14 Prozentpunkte auf nur noch 26 Prozent eingebrochen.

Die bisher in Aragón regierende konservative Volkspartei PP wurde mit 34,3 Prozent zwar wieder stärkste Kraft, ist aber nun mehr auf die Partei Vox angewiesen. Diese konnte rund 6,5 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent zulegen und ihre Sitzzahl im Parlament verdoppeln, wie die Wahlkommission in der Regionalhauptstadt Saragossa nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte.