Die Vereinigten Staaten erhöhen den militärischen Druck auf den Iran spürbar. Rund um das Land wurden Kriegsschiffe zusammengezogen, gleichzeitig verlegen die USA zusätzliche Kampfflugzeuge auf Stützpunkte in der Region. Offiziell handelt es sich um eine Abschreckungsmaßnahme vor geplanten Verhandlungen – doch die Dimension der Aufrüstung wirkt wie eine klare Vorbereitung auf mögliche Eskalationsszenarien.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht laut einem Bericht der Washington Post sowie der Bild die Luftwaffenbasis Muwaffaq Salti in Jordanien. Auf aktuellen Satellitenaufnahmen sollen dort mindestens ein Dutzend F-15-Kampfjets zu erkennen sein. Diese Maschinen gelten als besonders schlagkräftig und sind für Angriffe auch unter schwierigen Bedingungen ausgelegt.

Screenshot/Planet Labs PBC

Zusätzlich wurden A-10C-Erdkampfflugzeuge registriert, die speziell für Einsätze gegen Bodenziele entwickelt wurden. Auch mindestens eine MQ-9-„Reaper“-Drohne sowie mehrere Mehrzweckhubschrauber sollen stationiert worden sein. Die Kombination aus Aufklärung, Angriffskraft und Begleitschutz deutet auf eine breitere militärische Einsatzbereitschaft hin.

Screenshot/Planet Labs PBC

2. Februar 2026: Satelliten zeigen eine MQ-9 „Reaper“ Drohne auf dem jordanischen Flugfeld

Besonders brisant: Auch zwei HC-130J „Combat King“ sollen in die Region verlegt worden sein – Flugzeuge, die für Rettungsmissionen in Kampfgebieten genutzt werden. Militärbeobachter werten das als Signal, dass Washington auch Szenarien einkalkuliert, bei denen Personal geborgen werden müsste.

Parallel dazu nimmt auch die Marinepräsenz zu. Der Flugzeugträger USS „Abraham Lincoln“ operiert mit Zerstörern im nördlichen Arabischen Meer. Am Freitag sollen im Oman neue Gespräche zwischen den USA und Iran stattfinden – Teheran erklärt sich zwar gesprächsbereit, droht jedoch gleichzeitig mit Krieg.