Schluss mit Bargeld: So streng wird die Asylgrundversorgung in der Steiermark
In der Steiermark wird die Sachleistungskarte nach einer zweimonatigen Pilotphase in der Asyl- und Grundversorgung landesweit eingeführt. In den Bezirken Bruck an der Mur, Passail und Graz nutzten rund 50 Asylwerber das System. Laut Landesregierung kam es dabei zu keinen technischen oder organisatorischen Problemen.
Wie oe24 berichtete, soll die Ausgabe der Karte rasch ausgeweitet werden: Bis zum Sommer ist vorgesehen, sie an etwa 1.000 Asylwerber sowie rund 5.500 Vertriebene auszugeben. Bei den Vertriebenen handelt es sich überwiegend um Menschen aus der Ukraine.
Bezahlung in heimischen Geschäften, Bargeld nur eingeschränkt
Mit der Sachleistungskarte können Sachleistungen in heimischen Geschäften bezahlt werden. Bargeldbehebungen sind begrenzt. Damit wird ein Teil der bisherigen Unterstützung stärker an konkrete Ausgaben im Alltag gekoppelt.
Als Ziel nennt die Landesregierung mehr Transparenz in der Grundversorgung. Zudem soll sichergestellt werden, dass die bereitgestellten Mittel im Land bleiben.
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