Schöllhammer warnt, dass Institutionen und Medien problematische Entwicklungen nicht nur verharmlosen, sondern teilweise sogar als gesellschaftlichen Fortschritt darstellen. Damit würden Werte aufgeweicht, die über Jahrhunderte als zivilisatorische Errungenschaften galten – von Ehegesetzen bis hin zum Verhältnis zwischen Moral und Recht.

Gleichzeitig kritisiert er wirtschaftliche und migrationspolitische Fehlentscheidungen, die das Vertrauen der Bürger in Staat und Demokratie untergraben. Wenn Rechtsprechung und Politik nicht mehr mit dem Gerechtigkeitsempfinden der Mehrheit übereinstimmen, drohe der gesellschaftliche „Vertrag“ zu zerbrechen – mit unabsehbaren Folgen für Europas Stabilität.