Shitstorm gegen Meinl-Reisinger: Heftige Kritik nach Forderung an USA und Iran
Mit einem Video zur Evakuierung von Österreichern aus dem Nahen Osten hat Außenministerin Beate Meinl-Reisinger einen Shitstorm ausgelöst. Ihre Forderung nach einer 48-Stunden-Feuerpause zwischen Iran und USA sorgt auf X für heftige Kritik.
Ein Video von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sorgt derzeit in den sozialen Medien für massive Kritik. Darin erklärt sie, dass Österreich bei den Vertretern Israels, der USA und des Irans in Wien eine 48-stündige Feuerpause gefordert habe, um österreichische Staatsbürger aus der Krisenregion zu evakuieren.
„Wir haben gestern auch Kontakt aufgenommen mit den Vertretern Israels, der USA und auch des Irans hier in Wien in der Botschaft und haben aufgefordert zu einer 48-Stunden-Feuerpause, damit es uns eben die Möglichkeit gibt, sicher und rasch alle Österreicherinnen und Österreicher aus der Region rauszuholen“, sagt Meinl-Reisinger in dem Video.
Gestern haben wir Vertreter Israels, der USA und Irans in Wien kontaktiert und eine 48-Stunden-Feuerpause gefordert, um alle Österreicher:innen sicher und rasch aus der Region zurückzuholen. @BMeinl pic.twitter.com/Y3YmVy3bUU
— NEOS - Die Reformkraft (@neos_eu) March 4, 2026
Auf der Plattform X reagierten zahlreiche Nutzer mit scharfer Kritik und Spott. Viele werfen der Regierung vor, bei der Evakuierung zu spät zu handeln. „Warum war Österreich bei den Evakuierungen aus dem Nahen Osten später dran als Deutschland, Tschechien oder die Slowakei?“, fragt ein Nutzer und verweist darauf, dass andere EU-Länder bereits früher Charterflüge organisiert hätten.
Andere Kommentare spotten: „Haben die sehr gelacht? Was haben sie geantwortet? Haben sie überhaupt geantwortet?“.
„Was haben die geantwortet?“
Auch über Meinl-Reisingers diplomatische Initiative machen sich einige Nutzer lustig. „Österreich ist viel zu klein für Meinl-Reisinger. Sie fühlt sich als Außenministerin der ganzen Welt“, schreibt ein User.
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