Vor dem in Wien stattfindenen 70. Eurovision Song Contest eröffnet das queere Zentrum Qwien in Margareten die Ausstellung „United by Queerness“. Ab 19. Februar wird der Song Contest dort nicht nur als größte Musikshow Europas inszeniert, sondern als Bühne queerer Geschichte.

Kuratiert wird die Ausstellung unter anderem von Standard-Journalist und ESC-Experte Marco Schreuder sowie Alkis Vlassakakis. Gezeigt werden Sammlerstücke wie die originale Siegermedaille von 1961, das „Equality“-T-Shirt von Ö3-Moderator Philipp Hansa sowie zahlreiche Kostüme und Erinnerungsstücke aus mehreren Jahrzehnten.

QWienQWien/Gregor Hofbauer

Das Qwien wird dabei aus öffentlichen Mitteln gefördert: Laut veröffentlichten Förderdaten erhielt das Zentrum im Jahr 2025 insgesamt 620.000 Euro. Im Dezember wurden zusätzlich weitere 300.000 Euro bewilligt.

Maximilian Krauss (FPÖ)APA/GEORG HOCHMUTH

Scharfe Kritik von der FPÖ

Scharfe Worte kommen von der FPÖ. „Während die Förderung für das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker gestrichen wird und bei den Vereinigten Bühnen Wien Mitarbeiter um ihre Jobs zittern, setzt die rot-pinke Kulturpolitik weiter ihre linksideologischen Prestigeprojekte durch. Für eine queere ESC-Ausstellung ist offenbar Geld in Hülle und Fülle vorhanden – für den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Absicherung unserer großen Kulturbetriebe hingegen nicht. Diese Schieflage ist skandalös“, kritisiert FPÖ-Wien Klubobmann Maximilian Krauss gegenüber dem exxpress.

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