Österreich fährt in die Osterferien – und das Mobilitätsministerium fährt gleich mit. Im Gepäck: zehn revolutionäre Spartipps, die ungefähr so überraschend sind wie Regen im April.

Die große Erkenntnis: Wer weniger Gas gibt, verbraucht weniger Sprit. Wer hätte das gedacht?

Minister Peter Hanke liefert dazu die passende Erleuchtung: „Die empfohlenen Maßnahmen kosten nichts, sind sofort umsetzbar und können den eigenen Treibstoffbedarf massiv reduzieren.“ Klingt fast so, als hätte man gerade das Perpetuum mobile entdeckt – oder zumindest den zweiten Gang.

Die hohe Kunst des Offensichtlichen

Die Liste liest sich wie ein Fahrlehrer-Skript aus den 90ern:

– Nicht rasen
– Vorausschauend fahren
– Früh schalten
– Weniger Gewicht im Auto

Kurz gesagt: Autofahren, aber halt richtig.

Besonders innovativ: Tipp Nummer 9. Motor abstellen, wenn man steht. Nach Jahrzehnten der Forschung endlich die Erkenntnis: Ein ausgeschalteter Motor verbraucht keinen Sprit.

Energiesparen durch Verzicht

Auch die Klimaanlage soll man besser nicht benutzen. Sitzheizung? Luxus! Elektrische Verbraucher sind offenbar der wahre Feind der Nation.

Der wahre Spartipp zwischen den Zeilen: Am besten gar nicht fahren. Oder zumindest so wenig wie möglich.

Das Ministerium formuliert es diplomatischer: Kurzstrecken könne man „oft zu Fuß“ zurücklegen. Willkommen zurück im 19. Jahrhundert – diesmal klimafreundlich.

Wenn Sparen zur Staatsphilosophie wird

Natürlich darf auch der moralische Zeigefinger nicht fehlen: Wer spart, hilft nicht nur sich selbst, sondern gleich der ganzen Republik.

Oder, wie Hanke sagt: „Jede eingesparte Tankfüllung ist ein Gewinn.“

Was nicht gesagt wird: Dass viele Autofahrer diese Tipps längst kennen – und trotzdem zahlen müssen wie nie zuvor.