Die winterlichen Bedingungen in Wien sorgen derzeit nicht nur für rutschige Straßen und Gehsteige, sondern auch für politischen Zündstoff. FPÖ-Wien-Obmann Stadtrat Dominik Nepp übt in einem aktuellen Posting scharfe Kritik an der Stadtregierung und spricht von einem klaren Versagen der Ludwig-SPÖ.

„Die Ludwig-SPÖ versagt bei der Schneeräumung in Wien. Es ist spiegelglatt und brandgefährlich“, schreibt Nepp. Aus seiner Sicht liege die Ursache nicht bei den Mitarbeitern des Winterdienstes, sondern bei politischen Entscheidungen im Rathaus. „Die zu wenigen Mitarbeiter trifft an dem personellen Sparkurs keine Schuld. Das Versagen liegt bei der roten politischen Führung“, so der FPÖ-Politiker.

Kein Geld für die Schneeräumung

Nepp geht noch weiter und bringt die Situation mit der finanziellen Lage der Stadt in Verbindung. Wien sei offenbar „derart pleite, dass sie sich nicht einmal die Schneeräumung mehr leisten kann“. Gleichzeitig kritisiert er die Ausgabenpolitik der Stadt scharf und stellt einen direkten Zusammenhang zur Mindestsicherung her: „Aber Hauptsache an Asylanten wird 1 Milliarde Mindestsicherung verschenkt“.

Die Aussagen unterstreichen einmal mehr die Fronten zwischen FPÖ und SPÖ in Wien. Während die einen von Sicherheitsrisiken und Fehlprioritäten sprechen, verweist die Stadt regelmäßig auf angespannte Budgets und organisatorische Herausforderungen. Fest steht: Das winterliche Glatteis ist längst auch zu einem politischen geworden.