Jeweils 150.000 Euro sollen aus ihren Ressorts kommen, um den Fortbestand der Anti-Rassismus-Organisation im Jahr 2026 zu sichern. Damit stellt sich die SPÖ offen gegen die Linie der Regierung, nachdem Integrationsministerin Bauer zuvor die Förderung aus ihrem Ressort gestrichen hatte.

„ZARA bleibt“

Holzleitner machte bei der Präsentation keinen Hehl aus ihrer Haltung: „ZARA bleibt.“ Die Finanzierung sei notwendig, um die Arbeit der NGO fortzusetzen.

Man habe „Restmittel in allen Ritzen zusammengekratzt“, um die jährlichen 300.000 Euro aufzubringen – trotz eines insgesamt knappen Budgets. Wo stattdessen gespart werden soll, konnten beide Minister jedoch nicht beantworten.

Regierung wollte Schlussstrich ziehen

Erst vor wenigen Tagen hatte Bundesministerin Bauer das Aus für die Förderung aus ihrem Ministerium verkündet. Begründet wurde dies mit Sparmaßnahmen und einer Neuausrichtung der Förderlandschaft. Ziel sei es, Mehrfachförderungen zu verhindern und den sogenannten „NGO-Komplex“ einzudämmen.

Für ZARA hatte das drastische Folgen: 18 Mitarbeiter wurden bereits gekündigt, der Betrieb stand vor dem Aus.

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