Steinmeier sendet Ramadan-Gruß: „Gehört zu Deutschland“
Zum Ende des Ramadan hebt Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bedeutung des Fastenmonats für das gesellschaftliche Leben im Land hervor – und sendet warme Worte an die muslimischen Gemeinden.
In einer offiziellen Botschaft betont Steinmeier: „Der Ramadan ist ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden und gehört zum religiösen Leben unseres Landes.“ Nach Wochen des Fastens und des bewussten Verzichts wünsche er den Gläubigen nun vor allem eines: friedliche Stunden im Kreis von Familie und Freunden.
Gerade in einer Zeit internationaler Spannungen sei es umso wichtiger, Momente der Gemeinschaft zu schaffen. Der Bundespräsident Deutschlands verweist dabei auch auf die aktuelle weltpolitische Lage, die viele Menschen verunsichere.
Steinmeier würdigt muslimische Gemeinden
Besonders hebt Steinmeier die Rolle der muslimischen Gemeinden hervor. Viele Moscheen und Familien würden ihre Türen öffnen und Nachbarn zum gemeinsamen Fastenbrechen einladen. Der Ramadan zählt zu den wichtigsten religiösen Pflichten im Islam. Gläubige verzichten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und andere Genussmittel. Mit dem Ende der Fastenzeit beginnt das mehrtägige Fest des Fastenbrechens.
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