Steuergeld für „Klima-Chats im Klassenzimmer“: NGO-Projekte sorgen für Kopfschütteln
Eine Anfragebeantwortung aus dem Parlament zeigt: Seit 2019 flossen fast 1,8 Millionen Euro an die Klimabündnis Österreich GmbH. In der Liste finden sich Projekte wie „Klima-Chats im Klassenzimmer“.
Jetzt liegen die Details am Tisch: Laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Klimaminister Norbert Totschnig gingen seit 23. Oktober 2019 insgesamt 1.785.114,80 Euro an die Klimabündnis Österreich GmbH. Allein in der Gesetzgebungsperiode 2019 bis 2024 wurden 1.538.499,80 Euro gefördert, seit 24. Oktober 2024 kamen weitere 246.615 Euro hinzu.
Besonders ins Auge stechen Formate wie „Klima-Chats im Klassenzimmer“ – ein Online-Format zu Klimawandel, Klimaschutz und Klimaanpassung. Dazu kommt „Klima und Vielfalt begreifbar machen“: Workshops und Schulprojekte sollen die Themen Klimawandel und Natur in Schulen und Kindergärten „methodisch vielfältig“ vermitteln.
In der Liste finden sich außerdem Programme wie „Mit Kindern Klimaschutz spielend erkunden“ oder „Neue Methoden der Klima-Kommunikation“.
Vorhaben laut Ministerium geprüft
Das Ministerium betont, die Vorhaben seien vor Genehmigung auf Ordnungsmäßigkeit, Sparsamkeit, Kostenangemessenheit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit geprüft worden. Die statutenmäßige Unterzeichnung sei kontrolliert, die Mittelverwendung über Zwischen- und Endberichte überprüft worden. Als Rechtsgrundlage nennt die Beantwortung die Allgemeine Rahmenrichtlinie (ARR), die Förderungen seien an die Transparenzdatenbank gemeldet worden. Eine Verwendung im Ausland sei nicht bekannt.
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