„Toxische Partei!“ – EVP-Chef Weber attackiert AfD frontal
EVP-Chef Manfred Weber geht erneut scharf auf Distanz zur AfD. „Die AfD ist eine absolut toxische Partei“, erklärte er bei einem Auftritt in Augsburg. Eine Zusammenarbeit schließt er kategorisch aus: „Es gibt keine strukturierte systemische Zusammenarbeit mit der AfD. Die gibt es nicht.“
Doch genau diese Aussagen stehen im Kontrast jüngster Enthüllungen über Kontakte im Europaparlament. Weber weist jede Nähe entschieden zurück – auch inhaltlich: „Es gibt keine Radikalisierung und keine Übernahme von AfD-Positionen.“
Staat muss entscheiden „wer reinkommt“
Gleichzeitig schlägt er in der Migrationsfrage einen deutlich strengeren Ton an. „Es muss funktionieren, dass wir an der Außengrenze für Ordnung sorgen“, fordert Weber. Der Staat müsse entscheiden, „wer reinkommt und nicht die Schlepperbanden“. Ebenso klar: „Die, die abgelehnt sind, müssen wir auch wieder zurückführen können.“
„Glaubt ihr den Mist ernsthaft, den euch die erzählen“
Für ihn ist das der Schlüssel im Kampf gegen populistische Parteien: „Anders werden wir die Populisten nicht stoppen.“ Auch in der Sicherheits- und Europapolitik grenzt sich Weber ab. Mit Blick auf AfD-Wähler stellt er provokant die Frage: „Glaubt ihr den Mist ernsthaft, den euch die erzählen – dass die Nation heute alleine kann?“
Trotz aller Abgrenzung bleibt die Debatte heikel. Denn während Weber betont: „Die Brandmauer steht“, wächst der Druck, diese Haltung auch im politischen Alltag konsequent durchzuhalten.
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