Unbequem Ehrlich: Bablers Kampf gegen unliebsame Medien
„Unbequem Ehrlich“ – das neue Format von Laura Sachslehner, das dort hinschaut, wo andere lieber wegsehen. Jetzt heißt es: keine Tabus, keine Schonung, kein politisches Weichzeichnen. Hier werden gesellschaftliche und politische Themen messerscharf analysiert, klar kommentiert und vor allem beim Namen genannt. Mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht.
In der ersten Folge geht es gleich zur Sache: Ein Mann, der sich gerne als Klassenkämpfer, Lebensmittelexperte und moralische Instanz inszeniert – Andreas Babler. Was viele vergessen (oder nicht wissen wollen): Babler ist auch Medienminister. Und genau in dieser Rolle predigt er unermüdlich Medienvielfalt, Meinungspluralismus und journalistische Freiheit. Medien sollen berichten dürfen, wie sie wollen – ja sogar „ermitteln“, wie er sagt.
Unbequem ehrlich startet am Montag um 19 Uhr
Klingt gut? Auf den ersten Blick vielleicht. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Bei kritischer Berichterstattung über seine Person endet Bablers Gelassenheit erstaunlich abrupt. Plötzlich ist von „hochproblematischen Medien“ die Rede, von Fake News, Trash und Radikalisierung. Und genau hier wird es spannend.
Denn Babler plant eine neue Medienförderung samt 50 Millionen Euro – gebunden an ominöse „Qualitätskriterien“, die bislang niemand kennt. Wer entscheidet, was Qualität ist? Wer bestimmt, was Desinformation ist – und was nicht? Und warum tauchen in staatlich geförderten Medienprojekten immer wieder nur dieselben Medien und dieselben politischen Narrative auf?
„Unbequem Ehrlich“ nimmt genau das auseinander. Punkt für Punkt. Ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten.
Montag, 19:00 Uhr – abonnieren, einschalten, mitreden. Denn eines ist sicher: Bequem wird das nicht.
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