Bei einer Pressekonferenz sagte er: „Dies ist kein sogenannter ‚Regimewechselkrieg‘, aber das Regime hat sich tatsächlich geändert, und die Welt ist dadurch besser dran“. Zugleich wies Hegseth die Verantwortung für den Konflikt von den USA zurück: Die USA hätten nicht den Krieg begonnen – „aber unter Präsident (Donald) Trump beenden wir ihn“.

Hegseth nutzte den Militäreinsatz außerdem für eine Abrechnung mit früheren Partnern der Vereinigten Staaten. Mit Blick auf Israel erklärte er: „Fähige Partner, wie wir von Anfang an gesagt haben, fähige Partner sind gute Partner.“ Gleichzeitig kritisierte er „traditionelle Verbündete“, die sich empört zeigten und „beim Einsatz von Gewalt nur zögern und zaudern.“ Konkrete Staaten nannte er nicht.

Hegseth ergänzte: „Amerika, unabhängig davon, was sogenannte internationale Institutionen sagen, entfesselt die tödlichste und präziseste Luftangriffskampagne der Geschichte.“

Hegseth: „Keine dummen Einsatzregeln, kein Nation-Building-Quatsch, kein Demokratieaufbauprojekt, keine politisch korrekten Kriege.“ „Wir kämpfen, um zu gewinnen, und wir verschwenden weder Zeit noch Leben.“

„Wir werden das zu America-First-Bedingungen beenden, die Präsident Trump nach eigenem Ermessen festlegt“, fügt Hegseth hinzu.

Israel meldet: Mehr als 600 Ziele im Iran attackiert

Seit Beginn der Angriffe gegen den Iran am Samstag hat die israelische Luftwaffe nach Militärangaben mehr als 600 Ziele attackiert. Ein Sprecher des Militärs teilte mit, darunter seien mehr als 20 Ziele im Umfeld iranischer Militärführer gewesen. Außerdem habe Israel nach eigenen Angaben mehr als 150 Abschussvorrichtungen beziehungsweise Einrichtungen für Boden-Boden-Raketen sowie über 200 Systeme der iranischen Luftverteidigung getroffen.

Auch im Libanon flog Israels Luftwaffe demnach weitere Einsätze. Nach Angaben des Militärsprechers wurden dort bislang mehr als 30 Stellungen der Hisbollah angegriffen. Die proiranische Miliz habe zuvor mehrere Raketen in Richtung Israel abgefeuert.

Aus dem Iran seien zudem zahlreiche Raketen und Drohnen auf Israel gestartet worden. Gleichzeitig wurden laut den Angaben auch US-Ziele in den Golfstaaten angegriffen. Israel mobilisierte nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 110.000 Reservisten, um sich auf mögliche Kämpfe an mehreren Fronten vorzubereiten.

Dieser Beitrag ist ursprünglich bei unserem Partner-Portal NiUS erschienen.