USA fordern klare Kante: Revolutionsgarden sollen als Terrorgruppe eingestuft werden
Die US-Regierung hat ihre Diplomaten weltweit angewiesen, bei verbündeten Staaten auf die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden und der libanesischen Hisbollah als Terrororganisationen zu dringen.
In einer internen Anweisung des US-Außenministeriums vom 16. März, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, begründet Außenminister Marco Rubio die Mitteilung mit einem erhöhten Angriffsrisiko durch den Iran und seine Verbündeten.
Die US-Diplomaten sollen die Botschaft bis spätestens 20. März auf “höchstmöglicher Ebene” überbringen und sich dabei mit israelischen Kollegen abstimmen.
Keine Hilfe von US-Verbündeten
Die USA versucht damit, Verbündete für ihre Militäroperation zu gewinnen, viele von ihnen waren über den vor zwei Wochen begonnenen amerikanisch-israelischen Luftkrieg nicht im Voraus informiert worden. Mehrere US-Verbündete erklärten am Montag jedoch, sie hätten keine unmittelbaren Pläne, Schiffe zur Freihaltung der Straße von Hormus zu entsenden.
Damit wiesen sie Trumps Bitte zurück, die lebenswichtige Öl-Schifffahrtsroute offen zu halten. Die iranischen Revolutionsgarden sind eine Elite-Einheit zum Schutz der schiitisch-muslimischen Herrschaft im Iran, die große Teile der iranischen Wirtschaft kontrolliert. Sowohl sie als auch die Hisbollah werden von den USA und einigen anderen Ländern bereits als Terrorgruppen eingestuft.
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