Trotz mehrmaliger An- und Nachfragen wollen sich die Protagonisten des Skandals nicht zur Causa äußern, und dass, obwohl es sich hierbei um die fragwürdige Verwendung von Steuergeld handelt. Konkret wollte exxpress wissen, wie die Förderentscheidungen zustande kamen und ob politische Einflussnahme ausgeschlossen werden kann.

Keine Antworten auf exxpress-Nachfrage

Wie exxpress exklusiv berichtete, wurde die Dokumentation über Andreas Babler sowohl vom Österreichischen Filminstitut, vom Filmfonds Wien als auch vom Land Niederösterreich mit mehreren hunderttausend Euro gefördert.

Exxpress bat Veronica Kaup-Hasler (Wiener Kulturstadträtin – SPÖ), die SPÖ-Bundespartei sowie Johannes Rosenberger (Geschäftsführer der Produktionsfirma Navigator Films und Produzent des Films „Wahlkampf“) und die Mitglieder des Filmteams um eine Stellungnahme. Doch sämtliche Personen gaben auf Nachfrage bis jetzt keine Antwort und verweigern somit jede Auskunft.

Diese Zurückhaltung sorgt nun für zusätzliche Fragen. Denn gerade bei einem Projekt, das mit mehr als einer halben Million Euro an öffentlichen Mitteln finanziert wurde, erwarten sich Steuergeldzahler Transparenz und klare Antworten. Dass sich sowohl die SPÖ als auch die Vertreter der Produktionsfirma dieser Auskunft verweigern und ganz offensichtlich versuchen, den Skandal durchzutauchen, spricht Bände.