Mit dem Doppelbudget 2027/28 präsentiert die Regierung ein Paket, das vor allem eines zeigt: Die versprochene Politik ohne neue Belastungen ist Geschichte. Statt Entlastung kommen auf Bürger und Unternehmen gleich mehrere Steuererhöhungen zu – maßgeblich vorangetrieben von der SPÖ.
Den Anfang macht die Immobilienertragssteuer. Sie liegt bereits bei 30 Prozent und wird nun weiter angehoben – eine Maßnahme, die direkt auf eine Forderung der SPÖ zurückgeht.
Unternehmen werden zur Kasse gebeten
Doch nicht nur Eigentümer geraten ins Visier: Auch Unternehmen werden stärker zur Kasse gebeten. Die Körperschaftsteuer steigt für größere Betriebe von 23 auf 24 Prozent. Offiziell dient das zur Gegenfinanzierung einer erst ab 2028 geplanten Senkung der Lohnnebenkosten – de facto bedeutet es jedoch eine unmittelbare Mehrbelastung.
Zur Kasse gebeten werden außerdem die E-Auto-Fahrer. Der bisher steuerfreie Vorteil für Elektro-Dienstwagen wird gestrichen, allein 2027 sollen so 75 Millionen Euro in die Staatskassen fließen.

Einschnitte bei Familien
Besonders schmerzhaft fallen die Einschnitte bei den Familien aus. Der Familienbonus wird für bestimmte Modelle gekürzt, zugleich entfällt erneut die Inflationsanpassung der Familienbeihilfe. Für viele Haushalte bedeutet das spürbare Verluste im Geldbörsel.
Und damit nicht genug: Ab Juli kommt obendrauf noch die neue Paketabgabe.
Unterm Strich zeigt sich: Das Ziel, ohne neue Belastungen auszukommen, wurde klar verfehlt. Stattdessen wächst der Druck auf die Steuerzahler weiter – während die Regierung weiterhin von einem „ausgewogenen Mix” spricht.

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