Als Anlass, sich mit dem Thema Mutterschaft zu befassen, nimmt Spielmann den Equal Care Day, einen Aktionstag, der „auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Fürsorgearbeit aufmerksam machen soll“. In ihrem Post bezieht sie feministisch Stellung und fordert sowohl mehr Beteiligung der Väter an der Erziehung als auch mehr staatliche Förderung für Mütter. Ihre Forderungen seien Wege, um die Geburtenraten zu erhöhen.

Dabei fällt es ihr in ihren Forderungen nicht schwer, Männer und Väter direkt anzusprechen – bei Frauen und Müttern genügen ihr diese Begriffe jedoch nicht. Stattdessen begleitet sie das Wort Frauen stetig mit „weiblich gelesenen Personen“. Was genau damit gemeint ist und warum es bei Männern nur Männer gibt, bei Frauen aber auch „weiblich gelesene Personen“, die gebären können und Kinder großziehen, bleibt in ihrem Instagram-Post offen.

Nicht das erste Mal

Auch in der Vergangenheit hat die Ex-Abgeordnete der Wiener Grünen mit verschiedenen Ausdrücken Fragen aufgeworfen. In Posts aus dem Jahr 2024 verwendet sie zum Beispiel den Begriff „gebärende Person“, anstatt von Müttern oder Frauen zu sprechen. Das Netz ließ dies nicht unkommentiert.