Wäre am kommenden Sonntag Gemeinderats- und Landtagswahl, käme die Partei von Bürgermeister Michael Ludwig auf 37 Prozent.

Damit liegt die SPÖ zwar weiterhin deutlich auf Platz eins, aber unter ihrem Ergebnis bei der Wien-Wahl 2025, als sie 39,38 Prozent erreichte. Gleichzeitig würde die derzeitige Koalition aus SPÖ und NEOS nur 46% erreichen.

FPÖ legt deutlich zu

Die FPÖ mit Dominik Nepp würde mit 25 Prozent klar den zweiten Platz belegen und im Vergleich zur Wahl 2025 mit einem 5 Prozent-Anstieg deutlich zulegen.

Die Grünen erreichen laut Erhebung 16 Prozent und könnten sich damit leicht verbessern. Die NEOS kommen auf 9 Prozent und verlieren etwas an Zustimmung.

Besonders schwach fällt das Ergebnis für die ÖVP aus: Sie schafft es das desaströse Ergebnis von 2025 noch einmal zu unterbieten und kommt nur noch auf 8 Prozent. Die KPÖ würde mit 3 Prozent erneut den Einzug in den Gemeinderat verpassen, 2 Prozent entfallen auf sonstige Parteien.

Haselmayer sieht klare Trends

IFDD-Geschäftsführer Christoph Haselmayer sieht in der Erhebung eine Bestätigung der aktuellen Entwicklung. Die SPÖ bleibe trotz Gegenwind aus dem Bund die klare Nummer eins, während die FPÖ vom bundespolitischen Rückenwind profitiere und sich auf hohem Niveau stabilisiere.

Die Grünen blieben konstant, NEOS und ÖVP gäben leicht nach. Für die KPÖ reiche es weiterhin nicht für den Einzug in den Wiener Gemeinderat.

So wurde erhoben

Für das W24-Stadtbarometer wurden 1.000 wahlberechtigte Wiener ab 16 Jahren zwischen 23. und 26. März 2026 online befragt. Die maximale Schwankungsbreite beträgt laut IFDD plus/minus 3,1 Prozent.

Die Stichprobe wurde nach soziodemografischen Merkmalen wie Geschlecht, Alter, Bildung, Berufstätigkeit, Haushaltsgröße, Kindern im Haushalt und Wahlverhalten gewichtet.