Abreise trotz Wirbel: Iran-Team fliegt heim – zwei Spielerinnen bleiben zurück
Dramatische Szenen rund um die iranische Frauen-Nationalmannschaft: Nach tagelangem Asyl-Wirbel haben sich fünf Spielerinnen zur Rückkehr entschieden – und sind nun auf dem Weg zurück in den Nahen Osten.
Am Flughafen in Malaysia zeigte sich die Delegation zuletzt abgeschirmt und schweigsam. Reporterfragen wurden ignoriert, auch Vertreter der iranischen Botschaft blockten ab. Während einige Spielerinnen ruhig miteinander sprachen oder auf ihre Handys blickten, fiel eine Szene besonders auf: Eine Athletin kniete mehrfach nieder und betete – mitten im Abflugbereich.
Rückreise über den Oman
Inzwischen ist die Mannschaft weitergereist, zuletzt ging es Richtung Oman. Von dort aus soll die finale Rückkehr in den Iran erfolgen. Die genaue Route bleibt unklar – organisiert wird die Reise offenbar von offizieller Seite.
Die Kehrtwende kommt überraschend: Noch vor wenigen Tagen hatten insgesamt sieben Spielerinnen Asyl in Australien beantragt. Nun haben fünf ihren Antrag zurückgezogen. Hinter den Kulissen wird über möglichen Druck und Sorgen um Familien spekuliert.
Nur zwei Fußballerinnen bleiben bei ihrer Entscheidung und sind in Australien geblieben. Der Rest des Teams scheint sich hingegen für die Rückkehr entschieden zu haben – trotz internationaler Aufmerksamkeit und wachsender Kritik.
Beobachter zeigen sich besorgt: Nach einem stillen Protest beim Asien-Cup stehen die Spielerinnen in ihrer Heimat massiv unter Druck.
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