Heim-Märchen in Kitzbühel: Feller schlägt Meillard und Straßer
Kitzbühel hat wieder einen österreichischen Helden – und der ÖSV endlich wieder einen Sieg. Manuel Feller dreht im Slalom am Ganslern ein Rennen, das zur Halbzeit nach „fast“ aussah – und macht daraus die große Erlösung: Sieg vor Loic Meillard und Linus Straßer. Ausgerechnet im letzten Rennen vor der Olympia-Quali platzt der Knoten.
Österreichs Slalomfahrer haben im vorletzten Rennen vor den Olympischen Spielen nicht nur den ersten Podestplatz in dieser Saison eingefahren, sondern auch den ersten Sieg. Der Tiroler Manuel Feller gewann am Sonntag zum Abschluss der Hahnenkammrennen in Kitzbühel den Torlauf vor dem Schweizer Loic Meillard (+0,35) und dem Deutschen Linus Straßer (+0,53). Feller war Halbzeitvierter gewesen. Es ist sein erster Stockerlplatz bei seinem Heimrennen.
Erfolgreicher Tag
Fabio Gstrein verbesserte sich vor gewohnt viel Prominenz wie u.a. ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer mit Laufbestzeit von Platz 22 auf 11, Joshua Sturm von 24 auf 19. Dazwischen lag Johannes Strolz als 15.
Michael Matt, in Wengen zuletzt bester ÖSV-Fahrer, verpasste die Qualifikation als 31. um vier Hundertstel. Adrian Pertl und Simon Rueland schieden genauso wie der Weltcup-Führende Atle Lie McGrath (NOR) im ersten Durchgang aus, Marco Schwarz (Halbzeit-17.) und Dominik Raschner (29.) im zweiten. Es war das letzte Rennen, das noch zur Olympiaqualifikation zählt.
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