Kampf um Europa-League-Aufstieg: Salzburg braucht Sieg und Schützenhilfe
Elf Teams kämpfen am Donnerstag (21.00 Uhr) in der Fußball-Europa-League um die fünf letzten Aufstiegstickets. Red Bull Salzburg benötigt dabei nicht nur einen Sieg, sondern auch reichlich Schützenhilfe.
Red Bull Salzburg geht dabei mit der drittschlechtesten Ausgangslage ins Rennen und braucht neben einem überraschenden Sieg beim Tabellenzweiten Aston Villa auch Schützenhilfe von vier Teams. Einen wichtigen Beitrag könnte auch Sturm Graz leisten, treten die Steirer zum Abschluss ohne Aufstiegschance doch noch zu Hause gegen den Liga-22. Brann Bergen an.
Die Norweger (9 Punkte/9:10-Tore/-1) haben drei Zähler mehr als Salzburg (6/8:12/-4) auf dem Konto und die um drei Treffer bessere Tordifferenz. Ein Salzburger Sieg mit einem Tor Unterschied bei einer gleichzeitigen Bergen-Niederlage mit minus eins wäre daher zu wenig für die “Bullen”. Bergen zählt trotzdem zu jenen Teams, die realistischerweise noch überholt werden können. Leichter wäre es an den Young Boys Bern (9/8:13/-5) vorbeizukommen, da die Schweizer ein schlechteres Torverhältnis aufweisen. Die Ligaphase beenden die Berner beim 13. VfB Stuttgart.
Celtic letztes Team über Strich
Als letztes Team über dem Strich befindet sich aktuell Celtic Glasgow (8/9:13/-4). Die Schotten haben mit der Heimpartie gegen den sieglosen 34. FC Utrecht eine vermeintlich leichte Aufgabe vor der Brust. Dahinter lauert als erstes Team Ludogorez Rasgrad (7 Punkte/11:15-Tore/-4). Die Bulgaren haben auch den “Vorteil” auf ein Nachzügler-Team zu treffen, in dem Fall ist der 33. Nizza aus der Ligue 1 bei ihnen zu Gast.
Auch Feyenoord Rotterdam (6/10:13/-3) und der FC Basel (6/9:12/-3) haben noch eine minimal bessere Ausgangsposition als Österreichs Vizemeister. Beide haben allerdings wie Alexander Schlager und Co. durchaus schwierige Hürden vor sich. Die zuletzt gegen Sturm mit 3:0 erfolgreich gebliebenen Niederländer müssen beim Achten Betis Sevilla in Spanien gewinnen. Die Schweizer treten nach der Entlassung von Ex-Altach-Coach Ludovic Magnin erstmals unter Neo-Trainer Stephan Lichtsteiner an. Im St. Jakob’s Park geht es gegen den noch unbesiegten und auf Platz 17 liegenden Remiskönig Viktoria Pilsen.
Zagreb reicht schon Remis
Hinter den zuletzt gegen Basel mit 3:1 siegreich gewesenen Salzburgern dürfen auch noch Steaua Bukarest (6/8:15/-7) und die Go Ahead Eagles Deventer (6/6:14/-8) zumindest hoffen. Die Rumänen empfangen den 18. Fenerbahce Istanbul, die Niederländer den Fünften SC Braga. Die besten Aufstiegschancen hat der 20. Dinamo Zagreb (10/12:14/-2). Den Kroaten reicht als einziges Team fix ein Unentschieden für den Einzug ins Sechzehntelfinale. Als letzte Hürde auf dem Weg dorthin wartet auswärts der Vierte Midtjylland.
Der 21. Lille (9/11:9/+2) wird wohl auch die nächste Runde erreichen, hat den Vorteil des besten Torverhältnisses. Zum Abschluss empfangen die Franzosen den Dritten SC Freiburg, der weiter auf Philipp Lienhart verzichten muss, aber auf Junior Adamu bauen kann. Die Freiburger wollen den letzten Schritt ins Achtelfinale machen, das die Top-Acht-Teams direkt erreichen. Die Mannschaften auf den Rängen neun bis 24 duellieren sich in der Folge, um in diese Bewerbsphase vorzustoßen.
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