Kuriose Szene im Video! Ofner jubelt über Sieg – Drama folgt
Sebastian Ofner ist in der Qualifikation für die Australian Open vorzeitig gescheitert. Der 29-jährige Steirer kam in der zweiten Qualifikationsrunde gegen den US-Amerikaner Nishesh Basavareddy nicht über eine knappe Niederlage hinaus: 6:4, 4:6, 6:7 (11:13). Damit verpasst Ofner den Sprung in die finale Quali-Runde.
Ganz bitter: Im dritten Satz führte Ofner beim Tiebreak bereits 6:1, und jubelte beim siebenten Zähler über den Sieg. Für Ofner war die Partie beendet, doch er wurde vom Schiedsrichter gleich wieder zurückgerufen. Denn: In Melbourne muss man im Match-Tiebreak zehn Punkte erreichen, nicht sieben.
Dabei hatte die Partie für den Österreicher zunächst gut begonnen. Ofner holte sich den ersten Satz mit 6:4 und brachte sich damit in eine solide Ausgangsposition. Basavareddy schlug jedoch zurück, glich mit einem 6:4 im zweiten Durchgang aus und zwang Ofner in einen Entscheidungssatz.
Ofner gab 7:1-Führung noch aus der Hand
Dort entwickelte sich ein nervenaufreibendes Duell, das im Match-Tiebreak entschieden werden musste. Genau dort ließ Ofner eine riesige Gelegenheit liegen: Er zog im Tiebreak zunächst deutlich davon und führte bereits 7:1 – ein Polster, das normalerweise nach einer klaren Vorentscheidung aussieht.
Während Ofner die Kontrolle zunehmend verlor, fand Basavareddy immer besser ins Spiel, holte Punkt für Punkt auf und drehte das Match noch. Am Ende gewann der Amerikaner den Match-Tiebreak mit 13:11 und damit auch die gesamte Begegnung. Das Australian-Open-Abenteuer des Österreichers endet damit bereits in Runde zwei der Qualifikation.
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