„Mir haben viele Spieler gefallen, aber besonders die Nummer 10 von Österreich, genauso wie die Nummer 11“, erklärte der Franzose. Damit bezog er sich auf Vasilije Markovic von Austria Wien sowie Dominik Dobis von Red Bull Salzburg. Letzterer verpasste die WM-Endspurt aufgrund eines Kreuzbandrisses. Ergänzt wurde das österreichische Quartett durch Johannes Moser, der als Torschützenkönig glänzte, sowie Ifeanyi Ndukwe, dessen bevorstehender Transfer von Austria Wien zu Liverpool für Aufsehen sorgt.

Wenger lobte damit nicht nur individuelle Klasse, sondern offenbar auch die vielversprechende Entwicklung junger ÖFB-Spieler, die in den kommenden Jahren für Furore sorgen könnten.

Wenger von drei weiteren Talenten angetan

Neben den vier Österreichern fielen dem ehemaligen Arsenal-Coach auch einige internationale Talente auf: die Italiener Andrea Luongo und Samuele Inacio sowie der Argentinier Santiago Espindola. Wenger betonte, dass ihn vor allem Spieler beeindruckten, die Kreativität, Technik und Spielintelligenz miteinander verbinden – Eigenschaften, die für die Weiterentwicklung junger Profis entscheidend seien.

Mit seiner Auswahl zeigt Wenger erneut ein besonderes Auge für Nachwuchstalente und unterstreicht die wachsende Bedeutung der U17-WM als Plattform für Spieler, die in den nächsten Jahren auf die großen Bühnen des internationalen Fußballs wechseln könnten. Für die österreichischen Kicker bedeutet die Nennung durch Wenger nicht nur Ehre, sondern auch ein starkes Signal für ihre weitere Karriereentwicklung.