“Scheinbar brauche ich ein bisschen einen Druck in meinem Leben”, meinte Hütter im ORF-Interview. “Ich habe gewusst, wenn du heute nicht all-in gehst, dann hast du verloren. Und das habe ich probiert, ich habe gekämpft während dem Fahren.” Der Super-G der Frauen ist weiter eine olympische Medaillenbank aus österreichischer Sicht. Seit 2006 gab es immer zumindest eine Medaille für eine ÖOC-Athletin.

Brignone holte Gold

Brignone ist mit 35 Jahren und knapp sieben Monaten nun die älteste Gold-Gewinnerin der Geschichte bei den Alpinen. “Es ist unglaublich. Ich habe heute nie daran gedacht, zu gewinnen”, sagte sie. Die Italienerin, die vor allem im Mittelteil unangefochten war, siegte mit 0,41 Sekunden Vorsprung. Die 33-jährige Hütter lag 0,52 zurück, nur eine Hundertstelsekunde langsamer als sie war Ariane Rädler. Der Team-Kombi-Olympiasiegerin vom Dienstag blieb nur der undankbare vierte Platz.