Nächste Medaille für Österreich! Hütter holt Bronze bei Abschied von Olympia-Bühne
Cornelia Hütter hat in ihrem letzten Olympia-Wettkampf die ersehnte Medaille geholt. Die Steirerin gewann am Donnerstag im Super-G in Cortina Bronze. Olympiasiegerin in einem Rennen, in dem einige Mitfavoritinnen ausschieden, wurde die Italienerin Federica Brignone, die somit ihr Comeback krönte. Bronze ging an die Französin Romane Miradoli. Zu den Ausfällen zählten neben Mirjam Puchner und Nina Ortlieb auch Sofia Goggia, Emma Aicher oder Breezy Johnson.
“Scheinbar brauche ich ein bisschen einen Druck in meinem Leben”, meinte Hütter im ORF-Interview. “Ich habe gewusst, wenn du heute nicht all-in gehst, dann hast du verloren. Und das habe ich probiert, ich habe gekämpft während dem Fahren.” Der Super-G der Frauen ist weiter eine olympische Medaillenbank aus österreichischer Sicht. Seit 2006 gab es immer zumindest eine Medaille für eine ÖOC-Athletin.
Brignone holte Gold
Brignone ist mit 35 Jahren und knapp sieben Monaten nun die älteste Gold-Gewinnerin der Geschichte bei den Alpinen. “Es ist unglaublich. Ich habe heute nie daran gedacht, zu gewinnen”, sagte sie. Die Italienerin, die vor allem im Mittelteil unangefochten war, siegte mit 0,41 Sekunden Vorsprung. Die 33-jährige Hütter lag 0,52 zurück, nur eine Hundertstelsekunde langsamer als sie war Ariane Rädler. Der Team-Kombi-Olympiasiegerin vom Dienstag blieb nur der undankbare vierte Platz.
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