Nun berichten britische Medien über den Zustand des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters. Unter Berufung auf mehrere als verlässlich bezeichnete Quellen heißt es, Schumacher sei zwar weiterhin schwer eingeschränkt und nicht gehfähig, müsse jedoch nicht mehr dauerhaft im Bett liegen. Demnach soll er sich inzwischen im Rollstuhl fortbewegen. Für viele Fans wäre das eine der seltenen vorsichtig positiven Nachrichten seit Langem.

Der heute 57-Jährige wird laut den Berichten rund um die Uhr medizinisch betreut. Ein spezialisiertes Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten kümmert sich kontinuierlich um seine Versorgung. Die Kosten dafür sollen sich auf mehrere Zehntausend Euro pro Woche belaufen, wie sport.ch berichtet.

Jean Todt: Schumacher „zweiter Sohn“

Der Zugang zu Schumacher bleibt streng kontrolliert. Neben seiner engsten Familie dürfen nur wenige Vertraute zu ihm. Die Rede ist laut Bericht von drei oder vier Personen. Einer von ihnen ist Jean Todt, langjähriger Wegbegleiter und ehemaliger Ferrari-Teamchef. Todt bezeichnet Schumacher als seinen „zweiten Sohn“ und erklärte mehrfach, dass sie gemeinsam noch Rennen verfolgen. Der ehemalige F1-Fahrer lebt mit seiner Ehefrau Corinna seit Jahren völlig abgeschirmt. Seit dem Unfall hat es keinen öffentlichen Auftritt gegeben.