Beim Literaturfestival lit.Cologne warnte der Weltmeister-Coach vor erheblichen politischen und sicherheitspolitischen Risiken rund um das Turnier.

Klare Worte zur politischen Lage

Löw erinnerte daran, dass bereits frühere Weltmeisterschaften von politischen Debatten geprägt waren. Für 2026 sieht er jedoch eine neue Dimension erreicht. „Wir hatten schon Boykott-Aufrufe vor der WM 2022 in Katar. Aber in einem Land zu spielen, das sich gerade aktiv im Krieg befindet, ist noch einmal gefährlicher“, zitierte die Frankfurter Rundschau Löw. Die politische Situation „überlagere das Turnier komplett“.

DFB weist Boykott-Debatte zurück

Beim Deutschen Fußball-Bund stößt die Kritik auf Widerstand. Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete die Diskussion bei der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin als „sinnlos“ und stellte klar: „Es bringt nichts und du schadest nur den Athleten.“ Der Verband setzt weiterhin auf sportliche Vorbereitung statt politischer Grundsatzdebatten.