Wettkämpfe aus acht internationalen Fachverbänden in 16 Sportarten und zahlreichen Disziplinen finden in sechs Austragungs-Clustern statt. Österreich schickt 115 Athleten ins Rennen – 52 Frauen und 63 Männer.

Das Ziel ist klar: 18 Medaillen, die gleiche Zahl wie bei den Spielen in Peking 2022, verkündete ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer. Die Hauptzeremonie unter dem Motto „Armonia“ (Harmonie) steigt im berühmten San-Siro-Stadion. Für Österreich schwingen Snowboard-Olympiasieger Anna Gasser und Benjamin Karl die Fahne.

Das erste ganz große Highlight der Olympischen Winterspiele 2026 gibt es bereits am Samstag, den 7. Februar. Ab 11:30 Uhr geht es mit der Herren-Abfahrt in Bormio los.

Olympische Winterspiele mit Babler, aber ohne Van der Bellen

Vergangenen Mittwoch wurden die Sportler offiziell vereidigt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird jedoch nicht nach Mailand oder Cortina reisen, bei Kanzler Christian Stocker ist die Teilnahme noch offen. Sportminister Andreas Babler plant zwar eine Reise, Details über Zeit und Ort stehen aber noch aus, wie der Kurier berichtet.

Einzig Staatssekretärin Michaela Schmidt, selbst ehemalige Bundesliga-Faustballerin und für Sport zuständig, hat bereits einen fixen Plan: Sie wird zwischen dem 17. und 19. Februar beim Bob, Frauen-Slalom und der Nordischen Kombination vorbeischauen. Eventuell könnte auch Innenminister Gerhard Karner einen Biathlon-Wettbewerb besuchen, da mehrere österreichische Wintersportler im Dienst der Polizei stehen.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Vereidigung österreichischer Olympia-Athleten.APA/ABD0086_20260128