Skurrile Schlagzeilen bei Olympia: Von Penis-Injektion bis Affäre-Geständnis
Die Olympischen Spiele sind seit jeher nicht nur Bühne für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für kuriose, unerwartete und bisweilen skurrile Geschichten. Ob grün gefärbtes Schwimmbecken, tanzende Maskottchen oder Prügel-Attacken gegen Schiedsrichter – die Spiele schreiben ihre ganz eigenen Schlagzeilen. Auch bei den Winterspielen von Mailand-Cortina blieben die “besonderen” Geschichten nicht aus.
Schon vor der offiziellen Eröffnung sorgten Spekulationen für Aufsehen: Die Bild berichtete, Skispringer würden sich angeblich Hyaluronsäure in den Intimbereich injizieren, um bei der Vermessung ihrer Anzüge Vorteile zu erlangen. Je größer die Anzugfläche, desto besser die Flugeigenschaften. Die Welt-Anti-Doping-Agentur kündigte an, möglichen Hinweisen nachzugehen, sollte es konkrete Anhaltspunkte geben. Der internationale Skiverband FIS betonte jedoch, es gebe keinerlei Beweise für solche Praktiken.
Auch abseits der Schanze wurde es turbulent. Der norwegische Biathlet Sturla Holm Lægreid gewann Bronze – und gestand kurz darauf live im Fernsehen eine Affäre. Es sei sein „größter Fehler“ gewesen, sagte er und sprach von der „schlimmsten Woche seines Lebens“. Der Versuch, sich dadurch mit seiner Ex-Freundin zu versöhnen, schlug fehl. Es hagelte öffentliche Kritik von allen Seiten.
🚨WOW: "I cheated on my girlfriend"
— postman 🪩 (@postman002) February 16, 2026
Norwegian biathlete Sturla Holm Laegreid publicly admitted to cheating on his girlfriend, after winning a bronze medal in the men's 20 km individual biathlon at the 2026 Winter Olympics. pic.twitter.com/VF5E3gasOa
Ein Hund, ein Minion und Schimpfereien beim Curling
Für weitere Schlagzeilen sorgten defekte Medaillen: Zwei US-Goldgewinnerinnen berichteten, dass sich kurz nach der Siegerehrung die Bänder von ihren Medaillen lösten. Die Organisatoren versprachen rasche Verbesserungen.
Selbst Curling, sonst Inbegriff sportlicher Fairness, geriet in den Fokus. Vorwürfe der Doppelberührungen von Steinen führten zu hitzigen Wortgefechten und strengeren Kontrollen. Im Fokus dabei: Das kanadische Männer- und Frauenteam. Während der Live-Übertragungen beteuerten beide, sich an die Regeln gehalten zu haben. Die TV-Bilder sprachen jedoch eine deutliche Sprache.
Der Eiskunstläufer Tomas-Llorenc Guarino Sabate sorgte für Aufsehen, als er zu einem Musik-Mix der Minions auftrat. Glück brachte es keines, der Spanier musste sich im Minions-Outfit mit Platz 25 begnügen.
Und dann war da noch ein tierischer Zwischenfall: Ein Hund lief während eines Langlaufrennens auf die Strecke und sprintete gemeinsam mit der griechischen Athletin Konstantina Charalampidou über die Ziellinie. Die Spiele lieferten einmal mehr Geschichten, die niemand erwartet hatte.
I love this!!! This is Nazgul, a wolfdog that escaped his home and chased after Olympic competitors during the Winter Olympics in Italy. This good boy followed the skiiers and played around before eventually being caught and returned home. pic.twitter.com/Bz3ruf7niw
— JustThatGuy👨💼 (@JustThatGuyAdam) February 19, 2026
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