1992 durfte sich Anthony Hopkins nach der schaurigen Darstellung des kannibalistischen Serienmörders Hannibal Lecter in „Das Schweigen der Lämmer“ das erste Mal über die begehrte Statuette freuen.

Vier weitere Oscar-Nominierungen später, sollte es bei den 93. Academy Awards wieder heißen: „And the Oscar goes to Sir Anthony Hopkins”. Er brillierte in der Rolle als Demenzkranker, in dem Film „The Father“ und konnte damit die Jury überzeugen.

Eine große Überraschung, rechnete man doch fix mit der posthumen Verleihung an den Favoriten Chadwick Boseman. Die Twitter-User goutierten die Entscheidung der Jury nicht, Spott und Unhöflichkeiten wurden gezwitschert.

Obwohl Anthony Hopkins den Preis nicht persönlich entgegengenommen hat, gilt er seit heute als ältester Preisträger in der Oscar-Geschichte. Er überholte mit seinen 83 Jahren den damals 82jährigen Christopher Plummer, der  2011 den Oscar für seine Hauptrolle in die „Beginners“ bekam.

Auszeichnungen seit vielen Jahren

Hopkins drehte in seiner Karriere zahlreiche Filme als Schauspieler und führte bei zweien Regie. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Golden Globe für sein Lebenswerk, vier BAFTA-Awards (British Academy of Film and Television Arts) und zwei Emmys. Der Schauspieler ist damit einer der erfolgreichsten und anerkanntesten der Welt.

Weniger bekannt sind Hopkins musikalische Ambitionen. Zu seinem Film “August”, aus dem Jahr 1996, komponierte er den klassisch gehaltenen Soundtrack.
Am 2. Juli 2011 wurde der Walzer “And the Waltz goes on”, den Hopkins bereits 47 Jahre zuvor komponiert hatte, von André Rieu mit dem Johann Strauss Orchester im Schloss Belvedere in Wien uraufgeführt. Hopkins und seine Ehefrau waren dabei anwesend.

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