In seinem Blog „Gates Notes“ äußert sich der Microsoft-Chef Boill Gates einmal mehr zum Corona-Virus und widmet sich im Besonderen den zahlreichen Mutationen. So erklärte er seinen Lesern, dass die Entstehung solcher ein, für Viren völlig normaler Vorgang wäre. Manche würden deutlich gefährlicher werden als die Ursprungsvariante, andere wiederum seien dafür vollkommen harmlos. Dies entstehe durch fehlerhafte Kopiervorgänge des Virus. Da das Corona-Virus nicht so komplex aufgebaut ist, wie das Grippe Virus, würde es weniger häufig zu solchen Fehlern und damit auch seltener zu Mutanten kommen. Aus diesem Grund, so Gates, entwickeln sich in unterschiedlichen Ländern ähnliche oder sogar die selben Mutationen. Je komplexer ein Virus, desto mehr Mutationen bringt er hervor. Nichtsdestotrotz können die Viren in unserer globalen Welt gut zirkulieren, weshalb es zu immer neuen Mutanten kommt.

Für Gates Grund genug, die Pandemie als tatsächlich globales Problem zu sehen, da nur wenn der Virus im gesamten zurückgedrängt wird, kann man ihn in Griff bekommen.

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Gamechanger Impfung

Diese müssten weltweit rasch vorangetrieben werden, nur das würde die Pandemie eindämmen bzw. dauerhaft besiegen. Länder wie Israel, Großbritannien und die USA machen vor, wie es geht. Zudem zeigt sich, dass die Impfungen auch gegen die Mutationen wirken würden. Trotzdem wird es, laut Gates unumgänglich sein, einen angepassten Impfstoff zu entwickeln. Dafür müsste man die Mutationen rasch finden und analysieren. Allerdings geht er davon aus, dass ein solcher innerhalb weniger Monate fertig sein konnte. Der Vorteil wäre, das bereits geimpfte Menschen nur mehr eine Auffrischungsimpfung bräuchten.