
Burgenland und Niederösterreich überprüfen Fälle von indischer Mutation
Im Burgenland wurden mittlerweile drei Fälle der indischen Mutation des Coronavirus registriert, in Niederösterreich steht ein Student unter Beobachtung.
Im Burgenland sind die Erhebungen nach dem Auftreten dreier Verdachtsfälle der indischen Variante des Coronavirus am Montag weitergegangen. Die drei Betroffenen seien aus einer Familie. Die Infektionsquelle sei weiterhin unklar, hieß es von Seiten des Koordinationsstabs Coronavirus. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) betonte, dass die Mutation für die Öffnungsschritte aus heutiger Sicht eher kein Problem darstelle.
In Niederösterreich laufen die Untersuchungen noch
Auch in Niederösterreich wird gerade evaluiert, ob der Coronafall eines indischen Studenten im Süden des Bundeslandes, der in seiner Heimat auf Urlaub war, der indischen Variante zugeordnet werden kann. Nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) wird sein Fall nochmals abgeklärt und überprüft. Von einer Verdachtslage könne man allerdings noch nicht sprechen, wurde betont.
Vortests haben laut einem Sprecher beim Betroffenen weder Hinweise auf die südafrikanische noch auf die britische Variante zutage befördert. Nun soll eine neuerliche und spezielle Untersuchung erfolgen. Informationen darüber, wann der Student in Österreich eingereist war, gab es vorerst nicht.
(APA/red.)
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