
Trotz hohem Fieber: 39-jährige Krebspatientin wird von Notrufzentrale abgelehnt - es bestand "Corona-Verdacht"
Eine 39-jährige Krebspatientin aus Amstetten (NÖ) fühlte sich am Samstag sehr schwach. Als das Fieber auf 40,7°C stieg, rief ihre Tochter die Rettung. Diese wollte sie aber nicht holen kommen, sie sei ein „Corona-Verdachtsfall.“

Am Samstag Vormittag fühlte sich die 39-jährige Amstettnerin Annabella Goldnagl sehr schwach. Die Krebspatientin hatte sich ein paar Tage zuvor eine Verkühlung zugezogen, gegen die sie Antibiotika einnahm.
Ratschlag der Corona-Hotline: "Kurieren Sie sich zuhause aus"
Trotz des Medikaments stieg das Fieber immer weiter. Bei 40,7 Grad Körpertemperatur rief ihre 21-jährige Tochter via Notruf die Rettung. Diese leiteten sie aufgrund von Verkühlungssymptomen an die Corona-Hotline weiter. Dort bekam die Tochter eine ernüchternde Antwort: Da die Mutter verkühlt sei, könne man sie nicht abohlen, sie sei ein „Corona-Verdachtsfall“. Auch, als Frau Goldnagl auf ihre Krebserkrankung hinwies, ließ sich die Telefonistin der Corona-Hotline nicht erweichen. „Ich habe der Frau am Telefon gesagt, dass die Verkühlung nichts mit Corona zu tun hat. Ich habe sogar vorsorglich einen Test gemacht. Das hat sie aber nicht interressiert.“ Nichts, was Frau Goldnagl oder ihre Tochter hervorbrachten, konnte etwas an der Entscheidung der Telefonistin ändern. Frau Goldnagl solle sich einfach zuhause auskurieren, so die Empfehlung.
Krankenhauspersonal entsetzt über Rat der Corona-Hotline
Frau Goldnagl, die alleine lebt, wurde daraufhin mit hohem Fieber von ihrer Tochter ins Krankenhaus gefahren. Dort wurde sie sofort stationär aufgenommen. Als die Krebspatientin dem Krankenhauspersonal von dem Geschehenen erzählte, reagierte dieses entsetzt „ ‚Na, so etwas darf doch nicht wahr sein‘, haben sie im Krankenhaus gesagt, wie ist denn sowas möglich?“
"Auch wenn ich Corona gehabt hätte–man hätte mich abholen müssen"
Frau Goldnagl, die aufgrund ihrer Krebserkrankung sehr geschwächt ist, erzählte gegenüber eXXpress, sie sei froh, dass ihre Tochter sie so schnell ins Krankenhaus fahren konnte. Denn, was passieren hätte können, wenn diese nicht da gewesen wäre, möchte sie sich gar nicht ausmalen. „Und auch wenn ich Corona gehabt hätte, hätte man mich abholen müssen. Ich habe Krebs, da spaßt man nicht mit hohem Fieber.“
Kommentare
Die Kollateralschäden der Covidhysterie werden immer unfassbarer
nach und nach werden die Kollateralschäden des “Kampfes gegen Corona” sichtbar
Solche Leute konsequent anzeigen wegen unterlasener Hilfeleistung.
Es wird immer ärger mit den Coronahysterikern!
Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung?
Bei einer Rettung muss es schon mehr als unterlassene Hilfeleistung sein. Das ist schwer kriminiell, die haben ihren Tod billigend in Kauf genommen.
Mein Vater 81 Jahre, hatte sich voriges Jahr im November mit einer „Grippe“ angesteckt. Beim Anruf der 1450 wurde ihm gesagt er hat nicht „Corona“er hätte einen Harnwegs Infekt. Nach Besuch der Hausärztin stellte sich eine Grippe heraus.
Ich möchte nicht das Personal der 1450 verurteilen sondern die Organisation die dahinter steckt.