Das erklärte Ziel der Alliierten war, Europa von den Nazis zu befreien und die Herrschaft Hitlers zu beenden. So beschlossen der britische Premierminister Winston Churchill und US-Präsident Franklin D. Roosevelt auf einer Konferenz im Mai 1943 die Invasion im darauffolgenden Frühling.

Um die, wie die Nazis es nannten, “Festung Europa” stürmen zu können, brauchten die Alliierten ein Jahr der Vorbereitung. Starke Truppenkontingente wurden von den USA und Kanada nach Großbritannien überführt und eine gewaltige Armada für die Landungstruppen unter dem Oberbefehl von Dwight D. Eisenhower zusammengezogen.

Mehr als 3.100 Landungsboote setzten in der Nacht zum 6. Juni 1944 als erste Welle der Invasionsarmee von Großbritannien nach Frankreich über. Im Morgengrauen landeten rund 150.000 Amerikaner, Briten, Franzosen, Polen sowie Kanadier und weitere Commonwealth-Angehörige an fünf verschiedenen Stränden der Normandie. Fallschirmjäger und Luftlandetruppen sorgten gleichzeitig für die Kontrolle wichtiger strategischer Punkte im Hinterland. Flankiert wurden die Solddaten mit dem Feuerschutz von 1.200 Kriegsschiffen und 7.500 Flugzeugen.

Hitler hingegen hielt zu diesem Zeitpunkt die Invasion in der Normandie noch immer für ein Täuschungsmanöver…

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Die Landung in der NormandieAPA/National Archives and Record