Erst waren es die Worte des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan rund um die Feierlichkeiten zum 100. Gründungstag des Landes, die Entsetzen auslösten und auf völliges Unverständnis stießen. Erdogan verteidigte die mörderischen Angriffe der Terror-Hamas auf Israel, bezeichnete die Barbaren sinngemäß als Befreiungsarmee. Am Freitag legte er nach: „Seit genau 28 Tagen werden in Gaza Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen”, sagte er in Richtung israelische Armee.

Viel deutlicher kann die islamische Türkei ihren Hass auf die jüdische Bevölkerung Israels kaum ausdrücken.

Dachte man, doch jetzt zog auch Ali Erbas nach. Der 62 Jahre alte Theologe ist aus gesellschaftlicher und staatlicher Sicht der islamische Religionsführer des Landes. Offiziell ist er der Präsident für religiöse Angelegenheiten.

Erbas wirft Israel Völkermord in Gaza vor

Ali Erbas, der Professor für Philosophie und Religionsgeschichte, forderte seine islamischen Landsleute auf: “Es ist von großer Bedeutung, die Produkte von Unternehmen, die den Zionismus unterstützen, entschlossen und kontinuierlich zu boykottieren und Unterdrückung und Unterdrücker in jeder Hinsicht zu bekämpfen.”

„Jerusalem gehört den Muslimen“, behauptete Ali Erbas (62) am vergangenen Montag nach einer Schaltkonferenz mit 200 Imamen aus 92 Ländern, darunter auch afghanische Taliban. Erbas: „Palästina und Gaza sind Heimatländer der Muslime und werden es bis zum Weltuntergang bleiben.“

Der türkische Chef-Imam griff Israel und alle Juden wüst an: “Das zionistische Israel begeht in Gaza einen Völkermord mit seinen Angriffen, die auf einem schmutzigen und perversen Glauben basieren.”

Erbas: Boykott-Aufruf via X (Twitter).