exxpress live – Donnerstag, ab 7.00 Uhr: 22.300 Asylwerber nach Terroranschlag überprüft
Im Studio diskutieren am Donnerstag, den 12. Februar 2026: Politik-Experte H .C. Strache, Unternehmensberater Martin Engelberg und exxpress-Redakteurin Anna-Sophie Prosquill, moderiert von Volker Piesczek.
IS-Flaggen bei Flüchtlingen gefunden – Wie sicher ist unser Land?: Nach dem islamistischen Terroranschlag in Villach (Februar 2025), bei dem ein 14-Jähriger getötet wurde und der Täter in einer Asylunterkunft lebte, führte das Innenministerium großangelegte Kontrollen in österreichischen Flüchtlingsheimen durch. Dabei wurden über 22.300 Personen überprüft und rund 380 Kontrollschwerpunkte eingerichtet. In 31 Fällen fanden sich auffällige Symbole oder Fahnen, die den Verfassungsschutz auf den Plan riefen.
Europa unter Druck – Ukraine-Beitritts-Turbo, US-Zensur-Krieg und Massen-Legalisierungen: In Brüssel laufen geheime Pläne, die Ukraine trotz Blockade durch Ungarn (Orbán) schneller in die EU zu bringen – möglicherweise via „Mitgliedschaft light“ bis 2027, unterstützt von von der Leyen und Druck auf Budapest. Gleichzeitig drohen die USA den EU-Beamten, die den Digital Services Act (DSA) gegen US-Plattformen wie X durchsetzen, mit Visa-Verboten, Klagen und persönlicher Haftung.
Neue Fächer, neue Tests – Wiederkehrs Schul-Experiment auch in HAK & HAS: Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) erweitert sein Schul-Experiment ab dem Schuljahr 2027/28 auch auf HAK und HAS: Es kommen neue Fächer wie „Economic and Financial Literacy“, „Rechnungswesen, Datenanalyse und Reporting“, „Business Experience and Future Challenges“ hinzu. Kritiker (u. a. FPÖ) sprechen von weiteren unnötigen Bildungsexperimenten in Österreichs Schulen.
Justiz im Blindflug – Handys im Häfn, Ausbrüche und ein Ministerium im Nebel: In österreichischen Justizanstalten herrscht trotz Bemühungen ein Schwarzmarkt für illegale Handys, der laut Insider-Berichten kaum zu stoppen ist – Justizministerin Anna Sporrer (ÖVP) gibt auf FPÖ-Anfrage an, es gebe „keine gesicherten Erkenntnisse“ und keine proaktiven Kontrollen. Die Gefängnisse sind massiv überbelegt (9.938 Insassen bei 8.333 Plätzen, 108 % Auslastung Stand Februar 2026), mit über der Hälfte ausländischer Staatsbürger und anhaltenden Skandalen wie Fluchten (zuletzt Wiener Neustadt), Todesfällen (Hirtenberg) und Personalmangel.
Gender Pay Gap im Faktencheck – Viel Konsens, wenig Differenzierung und ein Narrativ?: Der unbereinigte Gender Pay Gap in Österreich liegt bei 11,6 %, wird aber oft ohne Kontext als Beweis für Diskriminierung dargestellt. Tatsächlich schrumpft der bereinigte Gap stark, wenn Faktoren wie Teilzeitquote, Erwerbsunterbrechungen (z. B. Mutterschaft), Sektorenwahl (Frauen häufiger in niedrig bezahlten Branchen) und unterschiedliche Arbeitsstunden berücksichtigt werden – verbleibende Lücke wird als „Motherhood Pay Gap“ bezeichnet.
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